72-Jährige nach häuslichem Streit tot – Ehemann in Untersuchungshaft
Eine 72-jährige Frau aus Hameln ist nach einem häuslichen Vorfall ums Leben gekommen. Ihr 77-jähriger Ehemann erstattete bei der Polizei Anzeige und behauptete, seine Frau sei in ihrer gemeinsamen Wohnung verstorben. Nach ersten Ermittlungserkenntnissen, die auf ein Fremdverschulden hindeuten, haben die Behörden nun ein Tötungsdelikt-Verfahren eingeleitet.
Der Vorfall nahm seinen Lauf, als der Mann auf dem Polizeirevier Hameln-Pyrmont erschien, um den Beamten den Tod seiner Frau zu melden. Sofort wurden Rettungskräfte – darunter Polizei, ein Rettungswagen und ein Notarzt – zum Wohnhaus des Paares geschickt. Vor Ort stellte der Notarzt den Tod der Frau fest.
Laut Ermittlern deutet alles darauf hin, dass die Frau durch Gewalteinwirkung im Halsbereich ums Leben kam. Zuvor soll es zwischen dem Ehepaar einen heftigen Streit gegeben haben. Eine Spezialeinheit der Polizei hat die Ermittlungen übernommen, während die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl prüft.
Ein Gericht hat inzwischen eine Obduktion angeordnet, um die genaue Todesursache zu klären. Der Verdächtige befindet sich bis auf Weiteres in Untersuchungshaft. Der Fall wird nun von einer speziellen Ermittlungsgruppe der Polizei bearbeitet. Die Ergebnisse der Obduktion sollen weitere Aufklärung über die Umstände des Todes der Frau bringen. Auf Basis der laufenden Ermittlungen wird die Staatsanwaltschaft entscheiden, ob Anklage erhoben wird.






