28 April 2026, 20:40

AfD alarmiert: Über 75 Prozent der Haftbefehle in MV betreffen Ausländer

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" vor einem umzäunten Gebäude mit Bäumen und Fahnen.

AfD alarmiert: Über 75 Prozent der Haftbefehle in MV betreffen Ausländer

Ein neuer Bericht zeigt, dass mehr als drei Viertel der Personen, gegen die in Mecklenburg-Vorpommern Haftbefehle vorliegen, ausländische Staatsbürger sind. Die Zahlen, die sich auf 1.497 Fälle beziehen, belegen zudem eine deutliche Überrepräsentation von Nicht-Deutschen in der Statistik zu Gewaltverbrechen.

Die Erkenntnisse haben scharfe Kritik der Alternative für Deutschland (AfD) ausgelöst. Parteivertreter bezeichnen die Entwicklung als "große Gefahr für die öffentliche Sicherheit". Von den 1.497 aktiven Haftbefehlen im Land richten sich 1.134 gegen Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit – das entspricht etwa 75 Prozent aller Fälle. Die größten Gruppen darunter sind Polen (364), gefolgt von Georgiern (107), Rumänen (75), Ukrainern (68) und Tunesiern (58).

Noch deutlicher wird das Bild bei Gewaltstraftaten: Von den 83 gesuchten Personen in diesem Bereich sind 74 Ausländer – fast 90 Prozent. Hier stammen die meisten Gesuchten aus Tunesien (neun), Polen (acht) sowie Marokko und Russland (jeweils fünf). Zudem werden rund 100 ausländische Staatsbürger mit zwei Haftbefehlen gesucht, 29 mit drei und sechs mit mehr als drei.

Nikolaus Kramer, Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion, führte die Zahlen auf eine "höhere Gewaltbereitschaft, eine Missachtung der Rechtsordnung und teilweise sogar eine offene Verachtung für die deutsche Gesellschaft" zurück. Er kritisierte zudem, dass ausländische Straftäter sich oft in "Parallelgesellschaften ihrer eigenen Nationalität" zurückziehen könnten, die es in Deutschland gebe. Dies mache kriminelles Handeln seiner Ansicht nach "attraktiver".

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Die AfD erklärte, "ausländische Straftäter" leisteten einen "erheblichen Beitrag zur Kriminalität in Mecklenburg-Vorpommern" und forderte schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung des Problems.

Die Daten zeigen eine klare Diskrepanz: Ausländer stellen die überwiegende Mehrheit der von Haftbefehlen Betroffenen. Die AfD nutzt die Ergebnisse, um strengere Politiken zu fordern, und verweist dabei auf kulturelle und systemische Ursachen. Die Behörden haben sich bisher weder zu den Vorwürfen der Partei geäußert noch mögliche nächste Schritte skizziert.

Quelle