27 April 2026, 14:18

Aldi Süd baut 1.250 Stellen ab – Digitalabteilung besonders betroffen

Liniengraph mit der Überschrift "Die Vorteile der erhöhten Produktivität der letzten 35 Jahre sind nicht an die Mittelschicht gegangen" auf einem weißen Hintergrund, der den Anstieg der Produktivität ohne entsprechende Gewinne für die Mittelschicht zeigt.

Aldi Süd baut 1.250 Stellen ab – Digitalabteilung besonders betroffen

Aldi Süd streicht 1.250 Stellen am Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr – betroffen ist vor allem die Digitalabteilung. Der Lebensmittelhändler bietet Mitarbeitenden, die freiwillig ausscheiden, Abfindungsregelungen an. Zwangsentlassungen sind im Rahmen der Umstrukturierung nicht vorgesehen.

Das Unternehmen hatte seine IT-Belegschaft zuvor auf über 4.000 Beschäftigte ausgebaut. Im November 2024 gründete es mit Aldi DX eine Tochtergesellschaft, die unter dem Projektnamen AHEAD ein globales, einheitliches IT-System aufbauen sollte. Nun verliert die Digitalabteilung jedoch mehr als 1.000 Stellen, da Aldi Süd seine Strategie anpasst.

Künftig wird der Discounter weniger auf eigene IT-Mitarbeitende setzen und Teile der Technologieoperationen auslagern. Auch bei der internationalen Einkaufsorganisation Aldi International Services kommt es zu Stellenabbau.

Ab November 2025 wird der indische IT-Dienstleister Tata Consultancy Services seine Zusammenarbeit mit dem Händler ausbauen. Ziel der Partnerschaft ist es, die IT-Infrastruktur von Aldi Süd zu straffen, die Effizienz zu steigern und schneller auf Marktveränderungen reagieren zu können.

Durch die Umstrukturierung verringert Aldi Süd seine Abhängigkeit von internen IT-Teams. Tata Consultancy Services übernimmt eine größere Rolle bei der Modernisierung der Unternehmenssysteme. Betroffenen Mitarbeitenden wurden freiwillige Aufhebungsverträge angeboten.

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