Amanal Petros jagt beim Berlin-Halbmarathon seinen eigenen Rekord
Rebekka LangernAmanal Petros jagt beim Berlin-Halbmarathon seinen eigenen Rekord
Amanal Petros startet am kommenden Sonntag beim Berlin-Halbmarathon mit einem klaren Ziel: Er will seinen eigenen deutschen Rekord brechen. Im vergangenen Jahr durchbrach er als erster Deutscher die Ein-Stunden-Marke und erreichte eine Zeit von 59 Minuten und 31 Sekunden. Nun will er auf derselben Strecke noch schneller laufen.
Petros peilt eine Zeit an, die möglichst nah an 59 Minuten heranreicht. Um dieses Vorhaben zu verwirklichen, setzt er auf ein eigenes Team von Tempomachern. Die Berliner Strecke kommt seinen Ambitionen entgegen – flach und mit minimalen Höhenunterschieden.
Auch die Wetterbedingungen werden eine Rolle spielen. Petros bevorzugt Temperaturen zwischen 8 und 9 Grad Celsius, die er als ideal für ein Rennen ansieht. Sein Selbstvertrauen ist groß, denn er fühlt sich bestens auf die Herausforderung vorbereitet.
Der Halbmarathon ist ein wichtiger Schritt in seiner Vorbereitung auf den London-Marathon am 26. April. Während sein Fokus derzeit auf dem Sonntagswettkampf liegt, ist sein Training darauf ausgelegt, sowohl die Geschwindigkeit für Berlin als auch die Ausdauer für London zu optimieren.
Ebenfalls am Start in Berlin wird Gesa Krause sein, zweifache Europameisterin im Hindernislauf. Im vergangenen Jahr hatte sie mit einem zu schnellen Start zu kämpfen und verlor in den letzten Kilometern wertvolle Zeit. Diesmal strebt sie ein kontrollierteres Rennen an, um ihre Leistung zu steigern.
Petros geht mit starker Form und einer klaren Strategie an den Start. Sollte er erfolgreich sein, könnte sein Ergebnis einen neuen Maßstab für den deutschen Halbmarathon setzen. Gleichzeitig wird das Ergebnis seine Vorbereitungen auf den anstehenden London-Marathon prägen.






