Asbest-Zwischenfall in Braunschweiger Stadthalle stoppt Sanierung nicht
Dorit GierschnerAsbest-Zwischenfall in Braunschweiger Stadthalle stoppt Sanierung nicht
Sanierung der Braunschweiger Stadthalle bleibt trotz Asbest-Vorfall im Plan
Trotz eines aktuellen Asbest-Zwischenfalls verläuft die Sanierung der Braunschweiger Stadthalle weiter nach Zeitplan. Eine mit dem gefährlichen Material belastete Kantenleiste löste sich und zerbrach, wobei etwa 15 Quadratmeter Fläche kontaminiert wurden. Die Behörden bestätigten jedoch, dass der für 2028 vorgesehene Eröffnungstermin weiterhin realistisch ist.
Der Vorfall ereignete sich im großen Saal, wo sich ein Abschnitt des asbesthaltigen Materials ablöste. Spezialisierte Gefahrstoffteams reagierten umgehend und hielten sich strikt an die Sicherheitsvorschriften. Die örtliche Gewerbeaufsichtsbehörde wurde informiert, zudem wurde ein unabhängiger Gutachter hinzugezogen, um die Reinigungsarbeiten zu überwachen.
Zusätzliche Fachfirmen unterstützten die Maßnahmen zur Asbestsanierung. Die meisten betroffenen Bereiche sind inzwischen vollständig dekontaminiert. Die kombinierte Bauversicherung des Projekts hat zugesagt, alle anfallenden Kosten zu übernehmen, sodass es keine finanziellen Rückschläge für die Sanierung gibt.
Natascha Wessling, Geschäftsführerin der Struktur-Förderung Braunschweig GmbH, lobte die professionelle Handhabung der Situation. Sie betonte, dass die schnelle Reaktion und die Einhaltung der Protokolle Verzögerungen im Gesamtzeitplan verhindert hätten.
Der Asbest-Vorfall konnte ohne Auswirkungen auf die geplante Wiedereröffnung der Stadthalle behoben werden. Die Aufräumarbeiten entsprachen den Sicherheitsstandards, und die Versicherungsdeckung sicherte das Projektbudget. Die Bauarbeiten laufen wie vorgesehen weiter – das Haus soll bis 2028 wieder Besucher empfangen.






