30 March 2026, 12:16

Baden-Württemberg investiert über 500 Millionen Euro in Straßen und Brücken bis 2026

Ausführliche alte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke, die Straßen, Gebäude und andere Merkmale zeigt, begleitet von Text mit zusätzlichen Stadtinformationen.

Baden-Württemberg investiert über 500 Millionen Euro in Straßen und Brücken bis 2026

Baden-Württemberg plant über 500 Millionen Euro für Straßen- und Brückensanierung

Das Land Baden-Württemberg wird mehr als 500 Millionen Euro in die Instandhaltung von Straßen und Brücken im gesamten Bundesland investieren. Wie das Verkehrsministerium bekannt gab, sind für 2026 über 300 neue Projekte vorgesehen – mit einem klaren Schwerpunkt auf der Erhaltung der bestehenden Infrastruktur. Besonders im Landkreis Emmendingen sollen mehrere wichtige Verkehrsverbindungen umfassend modernisiert werden.

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Ein großer Teil der Mittel fließt in die Region Emmendingen. So wird die L106 zwischen Bleichheim und Streitberg saniert, darunter auch der Bau einer neuen Stützmauer. In der Nähe erhält ein 340 Meter langer Abschnitt der B3 in Emmendingen einen neuen Fahrbahnbelag.

Weitere lokale Vorhaben umfassen die Sanierung der L173 in Simonswald sowie die Instandsetzung einer Stützkonstruktion in Obersimonswald. Die umfangreichsten Arbeiten finden jedoch an der L186 statt: Dort wird ein 13,7 Kilometer langer Abschnitt zwischen Waldkirch und Kandel vollständig erneuert.

Auch außerhalb Emmendingens profitieren Landkreise wie Karlsruhe und Rastatt von den Investitionen in Straßenerhalt und Brückensanierungen. Zwar wurden keine genauen Zahlen zu den betroffenen Bundes- und Landesstraßen genannt, doch umfasst das Gesamtprogramm landesweit mehr als 310 Projekte.

Die Bauarbeiten 2026 zielen darauf ab, dringende Instandhaltungsbedarfe in ganz Baden-Württemberg zu decken. Mit Sanierungen an Hauptverkehrsadern, Brücken und Stützbauwerken soll die Verkehrssicherheit erhöht und die Lebensdauer wichtiger Verkehrsverbindungen verlängert werden. Der Plan des Verkehrsministeriums unterstreicht damit den Fokus auf die Pflege der Infrastruktur – statt auf großangelegte Neubauten.

Quelle