02 April 2026, 20:12

Banaszak fordert Übergewinnsteuer und Rückkehr des 9-Euro-Tickets gegen hohe Spritpreise

Diagramm, das die Kraftstoffpreise in den Vereinigten Staaten im Zeitverlauf zeigt, mit zwei Linien, die die Preisentwicklung darstellen, einer abnehmenden (blau) und einer zunehmenden (grün).

Banaszak fordert Übergewinnsteuer und Rückkehr des 9-Euro-Tickets gegen hohe Spritpreise

Felix Banaszak, Co-Vorsitzender der deutschen Grünen, hat neue Maßnahmen vorgeschlagen, um die stark gestiegenen Sprit- und Energiepreise in den Griff zu bekommen. Dazu gehören eine vorübergehende Übergewinnsteuer für Ölkonzerne sowie die Wiedereinführung des 9-Euro-Monatstickets für den öffentlichen Nahverkehr. Die Forderungen kommen zu einer Zeit, in der Haushalte mit hohen Kosten kämpfen und die politische Uneinigkeit über Lösungsansätze weiterhin groß ist.

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Banaszak kritisierte Bundeskanzler Friedrich Merz und die von der CDU geführte Koalition dafür, im Umgang mit der Energiekrise nicht entschlossen genug zu handeln. Er betonte, dass die Bürgerinnen und Bürger Opfer bringen würden, wenn die Politik klare Ziele und praktische Pläne vorlege.

Der Grünen-Co-Chef setzte sich zudem für ein temporäres Tempolimit auf Autobahnen ein, um den Spritverbrauch zu senken. Die Bundesregierung ist auf diese Forderung jedoch nicht direkt eingegangen. Stattdessen führte sie zum 1. April 2026 eine Regelung ein, die Tankstellen auf eine tägliche Preiserhöhung um die Mittagszeit beschränkt – Preissenkungen bleiben jedoch jederzeit möglich. Umfragen zeigen, dass 82 Prozent der Befragten diese Maßnahme skeptisch betrachten.

Um die Belastung der Haushalte zu verringern, schlug Banaszak eine befristete Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne vor. Zudem plädierte er für die Rückkehr des 9-Euro-Tickets, das zuvor viele dazu bewegt hatte, vom Auto auf Busse und Bahnen umzusteigen. Banaszaks Vorschläge zielen darauf ab, den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren und die Kosten für Verbraucher zu senken. Die aktuelle Strategie der Regierung, tägliche Preissprünge zu begrenzen, stößt jedoch auf breite Skepsis. Unterdessen hält die Debatte über langfristige Lösungen der Energiekrise an.

Quelle