09 June 2026, 02:09

Batteriespeicher werden zum Game-Changer in der Energiewende

Umfrage bei Energieversorgern: Vier von Zehn Unternehmen arbeiten an Batteriespeicherprojekten

Batteriespeicher werden zum Game-Changer in der Energiewende

Batteriespeicher gewinnen in der Energiewirtschaft an Fahrt

Immer mehr Energieunternehmen setzen auf Batteriespeicherlösungen – viele erkunden das Thema oder erweitern bestehende Projekte. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass mehr als ein Drittel der Unternehmen die Technologie als zentralen Bestandteil ihrer künftigen Geschäftsaktivitäten betrachtet. Gleichzeitig setzen bereits zahlreiche kommunale Versorger konkrete Maßnahmen um.

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Laut der Erhebung stufen 35 Prozent der Befragten Batteriespeicher als sehr wichtig oder außerordentlich wichtig für ihr Unternehmen ein. Weitere 46 Prozent prüfen derzeit mögliche Vorhaben, während 11 Prozent bereits mit der Umsetzung begonnen haben.

Bei den Unternehmen mit aktiven oder geplanten Projekten variieren die Kapazitäten stark: Ein Drittel der Anlagen liegt zwischen 1 und 5 Megawatt, ein weiteres Drittel zwischen 5 und 10 Megawatt. Auch größere Projekte sind in Arbeit – 23 Prozent der Vorhaben sehen eine Leistung von 10 bis 100 Megawatt vor, 7 Prozent sogar über 100 Megawatt.

Besonders engagiert zeigen sich kommunale Energieversorger: Vier von zehn arbeiten bereits an Batteriespeicherlösungen. Dennoch zeigen 16 Prozent der befragten Unternehmen weiterhin kein Interesse an der Technologie.

Insgesamt befinden sich 27 Prozent der Betriebe noch in der Planungsphase – ein klares Indiz für weiteres Wachstum in diesem Sektor.

Technologie im Aufwind Die Ergebnisse verdeutlichen einen deutlichen Trend zur Nutzung von Batteriespeichern in der Energiewirtschaft. Da nahezu die Hälfte der Unternehmen Projekte evaluiert und ein beträchtlicher Teil bereits umsetzt, wird die Technologie künftig eine größere Rolle in der Energieversorgung spielen. Die Bandbreite der Kapazitäten deutet zudem auf vielfältige Einsatzmöglichkeiten hin – von kleinen dezentralen Anlagen bis hin zu großen Industrieprojekten.

Quelle