14 April 2026, 04:13

Berlin erweitert Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile ab 2028

Plakat, das Berlin, Deutschland, zeigt, mit einer Statue, historischen Gebäuden, einem Turm, Fußgängern, Fahrzeugen auf einer Straße und einer Brücke, mit Text, der Stadtinformationen enthält.

Berlin erweitert Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile ab 2028

Der Berliner Senat hat angekündigt, das Quartiersmanagement-Programm ab 2028 auf elf neue Stadtteile auszudehnen. Dieser Schritt folgt dem schrittweisen Auslaufen der Förderung in 19 bestehenden Gebieten Ende 2027. Nach Angaben der Behörden soll die Erweiterung drängende soziale Herausforderungen in den ausgewählten Standorten angehen.

Zu den neu ausgewählten Stadtteilen gehören der Nauener Platz, der Südpark, der Askanische Platz, die Paul-Hertz-Siedlung, Neustadt West, die Georg-Ramin-Siedlung, der Tirschenreuther Ring, Britz Nord, Britz Süd, die Bohlener Straße und der Hausotterplatz. Diese Gebiete wurden aufgrund ihres akuten sozialen Handlungsbedarfs identifiziert und erhalten nun zusätzliche Mittel für städtische Entwicklungsprojekte und Gemeinschaftsinitiativen.

Die ausgewählten Kieze werden in das Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" aufgenommen und als "Quartiersmanagement-Gebiete" eingestuft. Vor Ort werden Teams eingesetzt, um die Bürgerbeteiligung zu aktivieren, partizipative Entscheidungsprozesse zu unterstützen und lokale Netzwerke zu stärken. Die Anwohner in diesen Gebieten erhalten mehr Möglichkeiten, Projekte mitzugestalten und auf Ressourcen zuzugreifen.

Mit der Erweiterung werden insgesamt 24 Berliner Quartiere kontinuierlich gefördert. Seit dem Start des Programms im Jahr 1999 wurden bereits über 700 Millionen Euro investiert. Gebiete, die aus der Vollförderung ausscheiden, können weiterhin vorübergehend Personalunterstützung im Rahmen der Initiative "Quartiersmanagement Light" erhalten.

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Ziel der Ausweitung ist es, die neu aufgenommenen Stadtteile durch gezielte Förderung und lokale Teams zu stabilisieren und weiterzuentwickeln. Dadurch sollen Projekte effizienter umgesetzt und die Einbindung der Bewohner gestärkt werden. Die Änderungen treten 2028 in Kraft, nachdem die Förderung für die bisherigen Gebiete ausläuft.

Quelle