29 April 2026, 08:39

Berlin plant neues Stadtquartier Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen bis 2035

Ein detaillierter Plan von Berlin, Deutschland, mit einer zentralen Illustration eines Gebäudes und einem Text, der das Stadtlayout und die umliegende Gegend beschreibt.

Berlin plant neues Stadtquartier Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen bis 2035

Berlin treibt die Pläne für ein großes neues Stadtquartier mit dem Namen Stadteingang West voran. Der Senat hat nun den Entwicklungsrahmen gebilligt und ebnet damit den Weg für bis zu 5.000 Bewohner:innen im äußersten Westen der Stadt. Innerhalb des nächsten Jahrzehnts soll ein 45 Hektar großes Gelände zwischen den S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald umgestaltet werden.

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Das Herzstück des Viertels wird der ehemalige Güterbahnhof Grunewald sein. Das seit langem brachliegende Areal soll zu einem Wohnzentrum werden, mit mindestens 2.400 neuen Wohnungen. Sollte Berlin den Zuschlag für die Olympischen oder Paralympischen Spiele erhalten, könnte ein Teil der Fläche zudem als Olympisches Dorf genutzt werden – die Unterkünfte für Athlet:innen würden später in Mietwohnungen umgewandelt.

Der Vorstoß für das neue Quartier steht in engem Zusammenhang mit übergeordneten Infrastrukturplänen. Er folgt auf Diskussionen um den Ersatz des Autobahndreiecks Funkturm in Charlottenburg-Wilmersdorf, was auch den Zeitplan des Projekts beeinflusst hat. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge übernimmt die Federführung beim Bau und sorgt für eine Mischung aus Wohnraum und öffentlichen Flächen.

Die Arbeiten auf dem Gelände werden voraussichtlich etwa zehn Jahre dauern. Die Zustimmung des Senats markiert einen entscheidenden Schritt, der die detaillierte Planung ermöglicht. Nach Fertigstellung wird Stadteingang West Tausende Wohnungen zum Berliner Wohnungsbestand hinzufügen. Der ehemalige Güterbahnhof bildet das Zentrum des Viertels, während eine mögliche olympische Nutzung den Plänen zusätzliche Flexibilität verleiht. Das Projekt tritt nun in die Phase der detaillierten Ausarbeitung und schrittweisen Umsetzung ein.

Quelle