17 June 2026, 19:22

Berlin setzt auf Deep Tech: Wie die Hauptstadt zum Innovationshub wird

Giffey: Berlin muss wettbewerbsfähig bleiben

Berlin setzt auf Deep Tech: Wie die Hauptstadt zum Innovationshub wird

Berlin hat eine neue Strategie verabschiedet, um seinen Deep-Tech-Sektor in den kommenden zehn Jahren zu stärken. Die Deep-Tech-Agenda Berlin zielt darauf ab, die Position der Hauptstadt als führender Innovationsstandort auszubauen. Verantwortliche sind überzeugt, dass der Plan Berlins Zukunft als wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort sichern wird.

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Im Fokus der Strategie stehen Unternehmen, Produkte und Technologien, die auf wissenschaftlicher Forschung basieren. Besonders hervorgehoben werden Künstliche Intelligenz, Biotechnologie und Mikroelektronik als zentrale Wachstumsfelder. In Berlin sind bereits zwischen 600 und 1.000 Deep-Tech-Unternehmen ansässig – mit stark steigender Tendenz.

Lokale Beispiele verdeutlichen das Potenzial der Branche: Ein Berliner Unternehmen hat eine nicht-invasive Methode zur Blutzuckermessung entwickelt, die das lästige Stechen in den Finger überflüssig macht. Ein anderes Start-up konstruierte eine pinguinförmige Drohne mit Sensoren, die Flugzeugwracks oder vermisste Personen eigenständig aufspüren kann – ganz ohne menschliches Zutun.

Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey betonte die Bedeutung von Deep Tech für die Berliner Wirtschaft. Die Branche trage maßgeblich zu überdurchschnittlichem Wachstum bei und positioniere die Stadt unter den Spitzenreitern Europas in diesem Bereich, so Giffey.

Die Deep-Tech-Agenda Berlin setzt klare Leitplanken für die technologischen Ambitionen der Stadt. Berlin strebt an, zum führenden Innovationshub Europas zu werden. Der Plan konzentriert sich darauf, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit durch wissenschaftlichen und industriellen Fortschritt zu sichern.

Quelle