13 June 2026, 20:13

Brutaler Straßenangriff in Belfast löst rassistische Ausschreitungen und Gewaltwelle aus

ZDF beschuldigt Musk, nach 'Jagd auf Migranten' und 'Bürgerkrieg' zu rufen

Brutaler Straßenangriff in Belfast löst rassistische Ausschreitungen und Gewaltwelle aus

In Belfast ist es nach einem brutalen Straßenangriff zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Der sudanesische Staatsbürger Hadid Allodid wurde gefilmt, wie er den Schotten Stephen Ogilvie fast enthauptete – eine Tat, die landesweit Empörung auslöste. Der Vorfall löste eine Welle der Gewalt in der gesamten Stadt aus.

Das Video der Attacke verbreitete sich rasant in den sozialen Medien. Daraufhin bildete sich ein rassistischer Mob, der in Belfast gezielt Migranten anging. Vermummte Angreifer warfen Brandflaschen auf Wohnhäuser von Migranten und einen afrikanisch geführten Supermarkt.

Der deutsche öffentlich-rechtliche Sender ZDF berichtete, der Tech-Milliardär Elon Musk und der rechtsextreme Aktivist Tommy Robinson hätten nach dem Angriff zu einer „Jagd auf Migranten“ aufgerufen. In der Sendung ZDF heute live hieß es, beide Männer hätten die Unruhen angeheizt. Musk hatte Robinsons Aufruf zu Protesten auf der Plattform X verstärkt und geschrieben: „Nur durch wiederholten und lauten Protest haben wir eine Chance.“

Später räumte das ZDF ein, seine Formulierung sei unpräzise und irreführend gewesen. Der Sender präzisierte, die ursprüngliche Darstellung entspreche nicht den tatsächlichen Gegebenheiten.

Die Gewalt in Belfast hat Migranten und lokale Unternehmen in Bedrängnis gebracht. Die Richtigstellung des ZDF erfolgte, nachdem der erste Bericht auf Kritik gestoßen war. Die Ausschreitungen werfen weiterhin Fragen nach der Verbreitung von Falschinformationen und deren realen Folgen auf.

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