20 April 2026, 16:15

Bundestag lehnt Kürzungspläne für Unterhaltsvorschuss von Alleinerziehenden ab

Plakat mit dem Text "Beende den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Mache niedrigere Gesundheitspauschalen dauerhaft und schließe die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

Bundestag lehnt Kürzungspläne für Unterhaltsvorschuss von Alleinerziehenden ab

Ein Plan zur Kürzung der Vorschussunterhaltszahlungen für Alleinerziehende hat im Bundestag scharfe Kritik ausgelöst. Zwar hatten Kommunalverbände die Initiative vorgelegt, doch Abgeordnete aus mehreren Parteien verurteilen den Vorschlag als ungerecht und schädlich.

Die Debatte entbrannte, nachdem lokale Regierungsvertreter eine Reduzierung der Vorschussleistungen ins Spiel gebracht hatten. Sie argumentierten, die Einsparungen würden die finanzielle Belastung der Kommunen verringern. Doch im Parlament stieß der Vorstoß auf schnelle und mehrheitlich ablehnende Reaktionen.

Jasmina Hostert, familienpolitische Sprecherin der SPD, wies den Vorschlag entschieden zurück. Sie betonte, dass diese Zahlungen für Alleinerziehende, die kaum über die Runden kommen, unverzichtbare Unterstützung darstellten. Ihre Haltung fand parteiübergreifend Zustimmung.

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Auch Martin Reichardt, familienpolitischer Sprecher der AfD, positionierte sich gegen die Kürzungen. Seine Ablehnung deckte sich mit der Kritik anderer Parteien – trotz sonstiger politischer Differenzen. Heidi Reichinnek, Fraktionsvorsitzende der Linken, nannte den Plan "eine absolute Unverschämtheit".

Misbah Khan, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, unterstrich die Kritik. Sie warnte, dass eine Reduzierung der Leistungen Kinder und ihre alleinerziehenden Eltern direkt treffen würde. Der breite Konsens im Bundestag deutet darauf hin, dass der Vorschlag kaum Chancen auf Umsetzung hat.

Die geplanten Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss haben Widerstand bei SPD, AfD, Linken und Grünen vereint. Da keine große Partei den Vorstoß öffentlich unterstützt, bleibt seine Zukunft ungewiss. Ohne unerwartete Rückendeckung dürften Alleinerziehende und ihre Kinder weiterhin die bisherigen finanziellen Hilfen erhalten.

Quelle