31 March 2026, 20:14

Bundeswehr plant milliardenschwere Drohnen-Beschaffung mit Rheinmetall

Schwarz-weißes Papier mit der Überschrift 'Vast German War Material Surrendered to Allies' mit detaillierten Illustrationen von übergebenen deutschen Kriegsfahrzeugen, Schiffen und Ausrüstung.

Bundeswehr plant milliardenschwere Drohnen-Beschaffung mit Rheinmetall

Das deutsche Verteidigungsministerium hat die Freigabe für ein großes Beschaffungsvorhaben mit Rheinmetall beantragt. Das Unternehmen soll im Rahmen einer milliardenschweren Rahmenvereinbarung hochmoderne Loitering Munitions vom Typ Raider liefern. Das Projekt markiert einen weiteren Schritt beim Ausbau der Drohnenfähigkeiten der Bundeswehr.

Das Ministerium hat den Haushaltsausschuss des Bundestags aufgefordert, einen 25-Millionen-Euro-Finanzierungsantrag für die erste Phase zu genehmigen. Bei Zustimmung würde Rheinmetall zunächst einen Auftrag in Höhe von knapp unter 300 Millionen Euro erhalten. Dieser umfasst Bodenstationen, Luftfahrtsysteme, Schulungsmaterialien und Simulatoren.

Die Raider-Drohnen gelten als technologisch führend und sind darauf ausgelegt, mit bestehenden Systemen der Unternehmen Helsing und Stark Defence zusammenzuarbeiten. Ihre optischen Sensoren bieten zusätzliche taktische Flexibilität. Rheinmetall muss bis Ende April 2027 alle Qualifikationsanforderungen erfüllen – andernfalls kann das Ministerium die Vereinbarung kündigen.

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Der Gesamtwert des Rahmenvertrags könnte bis zu 2,387 Milliarden Euro erreichen. Diesem Deal gingen bereits frühere Verträge mit mindestens vier Herstellern voraus, darunter das Virtus-System von Stark Defence, Drohnen von Helsing sowie das HERO-System von Uvision. Die Bundeswehr plant, im Laufe des Jahres 2026 weitere Verträge für Loitering Munitions abzuschließen, wobei weitere Anbieter hinzukommen könnten.

Der Vertrag wird das Arsenal der Bundeswehr an unbemannten Luftfahrtsystemen erweitern. Die Raider-Drohnen von Rheinmetall sollen die Aufklärungs- und Schlagfähigkeiten stärken. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Haushaltsausschuss des Bundestags.

Quelle