CDA-Chef Radtke lehnt autofreie Sonntage ab und fordert höhere Kilometerpauschalen
Bela WinklerCDA-Chef Radtke lehnt autofreie Sonntage ab und fordert höhere Kilometerpauschalen
Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), hat Vorschläge für autofreie Sonntage als Maßnahme zur Kraftstoffeinsparung kritisiert. Stattdessen setzt er sich für praktikablere Lösungen ein, um die finanzielle Belastung von Autofahrern angesichts steigender Kosten zu verringern. Zu seinen Vorschlägen gehören höhere Kilometerpauschalen und eine strengere Durchsetzung des Wettbewerbsrechts.
Radtke argumentierte, dass ein Fahrverbot an Sonntagen die tatsächlichen Bedürfnisse von Pendlerinnen und Pendlern nicht erfüllen würde. Die Idee bezeichnete er als unwirksam – insbesondere für diejenigen, die auf ihr Fahrzeug für die Arbeit angewiesen sind. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Spritpreise aufgrund der anhaltenden geopolitischen Spannungen weiter steigen dürften.
Anstatt allgemeine Sparappelle zu äußern, forderte Radtke die Bundesregierung zu konkreten Schritten auf. Er schlug vor, die Kilometerpauschale für Dienstfahrten mit dem Privatwagen auf 38 Cent pro Kilometer anzuheben. Dies würde, so Radtke, den Beschäftigten eine direkte und unbürokratische Unterstützung bieten.
Darüber hinaus plädierte Radtke für ein steuerfreies Mobilitätsgeld, um besonders von den steigenden Verkehrskosten betroffene Haushalte zu entlasten. Zudem betonte er die Notwendigkeit, das neue Wettbewerbsrecht konsequenter umzusetzen, um fairere Preise und gezielte Entlastungen für Verbraucher zu gewährleisten.
Die Vorschläge der CDA zielen auf sofortige finanzielle Entlastung ab – statt auf Einschränkungen wie autofreie Sonntage. Radtkes Plan umfasst eine höhere Kilometerpauschale, ein Mobilitätsgeld sowie schärfere Wettbewerbsregeln. Diese Maßnahmen sollen die Auswirkungen der steigenden Spritpreise auf Autofahrer im Alltag abfedern.






