CDU kämpft mit Personalproblemen im *"Weiße-Flecken"-Programm gegen AfD-Einfluss
Vesna DöhnCDU kämpft mit Personalproblemen im *"Weiße-Flecken"-Programm gegen AfD-Einfluss
Die CDU in Deutschland hat Rückschläge bei ihren Bemühungen hinnehmen müssen, die Unterstützung in ländlichen Regionen Ostdeutschlands zu stärken. Die Initiative mit dem Namen "Weiße Flecken" sollte dem wachsenden Einfluss der rechtsextremen AfD entgegenwirken. Doch aktuelle Personalprobleme haben die Fortschritte in zwei zentralen Modellregionen verzögert.
Das Programm war erstmals von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann nach einer Führungssitzung angekündigt worden. Ziel war es, die Präsenz der Partei in ostdeutschen Bundesländern auszubauen, in denen die AfD an Zuspruch gewonnen hat. Als Testregionen wurden Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ausgewählt.
Ursprünglich für einen Start im Januar geplant, nahmen die Koordinatoren ihre Arbeit erst Anfang März auf. Die zuständige Kraft in Mecklenburg-Vorpommern arbeitete von den CDU-Büros in Schwerin aus – wurde jedoch noch während der Probezeit wieder entlassen.
In Sachsen-Anhalt befindet sich die ernannte Koordinatorin noch in der Einarbeitungsphase. Die CDU hat bestätigt, die vakante Stelle neu besetzen zu wollen. Beide Länder bereiten sich auf Landtagswahlen im September vor, bei denen die AfD in aktuellen Umfragen über 30 Prozent liegt.
Die Versuche der CDU, in Ostdeutschland wieder an Einfluss zu gewinnen, sind früh auf Hindernisse gestoßen. Angesichts der bevorstehenden Wahlen muss die Partei nun Personalengpässe beheben – während sie gleichzeitig gegen die starken Umfragewerte der AfD antritt. Der Erfolg des "Weiße-Flecken"-Programms hängt davon ab, die regionalen Teams schnell zu stabilisieren.






