25 April 2026, 04:13

DDR-Olympiasieger von 1976 feiern 50. Jubiläum ihres historischen 3:1-Triumphs

Goldene Anstecknadel mit «München 1972 Olympische Spiele» Text auf weißem Hintergrund.

DDR-Olympiasieger von 1976 feiern 50. Jubiläum ihres historischen 3:1-Triumphs

Vor fünf Jahrzehnten schrieb die Fußballnationalmannschaft der DDR Geschichte, als sie in Montreal Olympiagold gewann. Der Sieg gelang nach einem hart umkämpften 3:1 im Finale gegen Polen am 31. Juli 1976. Nun haben sich neun der damaligen Spieler in Rostock wiedergetroffen, um den 50. Jahrestag ihres Triumphs zu feiern.

Das Finale begann mit dem 1:0 durch Hartmut Schade, einen Stürmer aus Dresden. Martin Hoffmann, ein Schlüsselspieler aus Magdeburg, erhöhte noch vor der Pause auf 2:0. Hoffmann hatte bereits zwei Jahre zuvor Erfolg gefeiert, als er mit dem 1. FC Magdeburg 1974 den Europapokal der Pokalsieger gewann.

Polen kämpfte sich kurz vor der Stunde zurück ins Spiel: Grzegorz Lato verkürzte auf 1:2. Doch die DDR-Auswahl blieb konzentriert und behielt die Kontrolle. In der 84. Minute machte Reinhard Häfner von Dynamo Dresden mit dem 3:0 alles klar und besiegelte den 3:1-Endstand.

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50 Jahre später trafen sich Gerd Kische und acht seiner damaligen Mannschaftskollegen in Rostock – das erste Wiedersehen seit ihrem historischen Erfolg. Das Treffen umfasste den Besuch des Spiels von Hansa Rostock gegen Jahn Regensburg sowie einen abendlichen Austausch im Ostseestadion. Die Spieler blicken auf ihr gemeinsames Erbe zurück und die bleibende Wirkung ihres olympischen Triumphs.

Der Olympiasieg von 1976 bleibt ein prägender Moment der DDR-Fußballgeschichte. Das Wiedersehen in Rostock ehrte nicht nur den Sieg selbst, sondern auch das anhaltende Vermächtnis der Mannschaft. Ihr 3:1 gegen Polen in Montreal gilt bis heute als einer der Höhepunkte dieser Ära.

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