Defektes Panikschloss stoppt Training im Kölner Turnverein seit Wochen
Dorit GierschnerDefektes Panikschloss stoppt Training im Kölner Turnverein seit Wochen
Mitglieder des Kölner Turnvereins Poll 1904 sehen sich seit Wochen mit massiven Einschränkungen konfrontiert, nachdem ein defekter Türverschluss sie am Training gehindert hat. Das Problem betrifft eine kaputte Panikschlossvorrichtung an einer Notausgangstür in der Sporthalle der GGS Poller Hauptstraße, wodurch der Verein seine Aktivitäten seit über drei Wochen aussetzen musste.
Die Schwierigkeiten begannen, als sich das Schloss der Notausgangstür vollständig verkeilte. Die Stadt Köln reagierte mit einer provisorischen Lösung, die es ermöglichte, die Tür wie gewohnt zu öffnen und zu schließen. Doch der Vereinsvorstand lehnte diese Behelfsmaßnahme ab – mit Verweis auf erhebliche Sicherheitsbedenken, insbesondere im Brand- oder Gefahrenfall.
Die Sporthalle wird von einer breiten Nutzergruppe frequentiert, von Kindern bis zu Senioren. Die Vereinsvorsitzende Ute Ahn schloss aus, die Tür während der Trainingszeiten offen zu lassen, und verwies auf die damit verbundenen Sicherheitsrisiken. Da eine Reparatur des defekten Schlosses nicht möglich war, ordnete die Stadt den kompletten Austausch der Panikschlossvorrichtung an.
Die Lieferung des Ersatzteils verzögerte sich aufgrund von Lieferengpässen, doch nun wird es in dieser Woche erwartet. Sobald es eingetroffen ist, sollen Techniker es umgehend einbauen und damit die wochenlange Unterbrechung für den Turnverein beenden.
Bis dahin können die rund 300 Vereinsmitglieder nicht trainieren. Nach der Installation sollte die Notausgangstür wieder einwandfrei funktionieren, sodass der Trainingsbetrieb wiederaufgenommen werden kann. Die Stadt hat bestätigt, dass die Reparaturarbeiten unverzüglich nach Eintreffen des Teils durchgeführt werden.






