Deutsche Bahn zahlt 17,3 Millionen Euro an Führungskräfte – wer profitiert am meisten?
Rebekka LangernDeutsche Bahn zahlt 17,3 Millionen Euro an Führungskräfte – wer profitiert am meisten?
Die Deutsche Bahn hat ihre Gehaltsdaten für die Führungsebene des Jahres 2024 veröffentlicht – und dabei kommen beachtliche Summen für ehemalige und amtierende Spitzenkräfte ans Licht. Insgesamt erhielten die Vorstandsmitglieder rund 17,3 Millionen Euro, wobei der ehemalige Vorstandsvorsitzende Richard Lutz den größten Anteil erhielt.
Richard Lutz, der das Unternehmen verließ, bezog insgesamt 5,5 Millionen Euro. Darin enthalten sind ein Festgehalt von 1,4 Millionen Euro, eine leistungsabhängige Prämie in Höhe von 570.000 Euro sowie eine Abfindung von 3,5 Millionen Euro. Damit war seine Vergütung die höchste unter allen Führungskräften.
Weitere ausscheidende Manager erhielten gemeinsam Abfindungen in Höhe von 11,3 Millionen Euro. Dazu zählte auch die ehemalige Finanzvorständin Karin Dohm, die bereits nach nur vier Monaten ihr Amt niederlegte.
Bei der aktuellen Führungsetage verdiente die neue Vorstandsvorsitzende Evelyn Palla im Jahr 2024 rund 1,17 Millionen Euro. Finanzvorstand Martin Seiler erhielt 1,22 Millionen Euro. Die übrigen sechs Vorstandsmitglieder teilten sich knapp unter 3,7 Millionen Euro.
Die Zahlen zeigen, dass das Unternehmen sowohl für scheidende als auch für aktive Führungskräfte erhebliche finanzielle Mittel aufwendet. Mit einer Gesamtvergütung des Vorstands von fast 17,3 Millionen Euro bleiben die Personalkosten für die Unternehmensspitze ein zentraler Diskussionspunkt.






