"Die Höhle der Löwen": Diese Gründer überzeugten – und diese scheiterten kläglich
Dorit GierschnerEhemaliger Boxer Axel Schulz Gast-Grillmeister - "Die Höhle der Löwen": Diese Gründer überzeugten – und diese scheiterten kläglich
Eine neue Folge von Die Höhle der Löwen präsentierte eine bunte Mischung aus jungen Erfindern und erfahrenen Gründern, die ihre Ideen vorstellten. Darunter waren zwei Studentinnen mit einer waschbaren Textilfarbe, ein Rettungssanitäter mit einem lebensrettenden Schlüsselanhänger und ein Teenager, der eine Lösung für Handysicherheit anbot. Die Investoren äußerten scharfe Kritik und machten selektive Angebote.
Anna Hadzelek und Emmy Schumacher, beide Studentinnen, präsentierten ihre waschbare Textilfarbe. Das Produkt ermöglicht es, bedruckte T-Shirts problemlos in der Waschmaschine zu reinigen und ihnen so ein zweites Leben zu geben. Die beiden planten, die Farbe ausschließlich in ihrem eigenen T-Shirt-Druckgeschäft einzusetzen, statt sie an Dritte zu verkaufen. Investorin Janna Ensthaler lehnte ihr Geschäftsmodell als "Unsinn" ab und forderte sie auf, "größer zu denken". Auch der Einzelhandelsexperte Ralf Dümmel und die Beauty-Unternehmerin Judith Williams verzichteten auf eine Investition.
Der 17-jährige Christopher stellte Peak Protect vor, eine Sicherheitslösung für Smartphones, die sich an Outdoor-Sportler und Handwerker richtet. Er erhielt konkurrierende Angebote von Janna Ensthaler und Ralf Dümmel – und entschied sich schließlich für eine Partnerschaft mit Dümmel.
Die Rettungssanitäterin Nicole Oudes präsentierte Heartbeat Revival, einen kompakten Schlüsselanhänger, der in Notfällen klare Anweisungen gibt. Sie suchte 160.000 Euro für einen 20-Prozent-Anteil an ihrem Unternehmen. Der 38-jährige Heinz Pöttinger stellte Purora vor, eine gesundheitsorientierte Ernährungsmarke mit fertigen Mixgetränken und vorgepackten Mahlzeiten. Er forderte 300.000 Euro im Austausch für 10 Prozent der Firmenanteile.
Der 16-jährige Philipp pitchte eine Online-Plattform, die Bewerbungen für Berufsausbildungen vereinfachen soll. Investor Carsten Maschmeyer machte ihm ein Angebot. Vor der Sendung qualifizierte sich der Gast-Grillmeister Axel Schulz – bekannt als Kopf der deutschen Grillcommunity – beim VBG zum Grillmeister und veranstaltet dort Seminare sowie Wettbewerbe.
Die Folge zeigte gemischte Ergebnisse für die Gründer: Manche konnten Deals abschließen, andere scheiterten. Während die Textilfarbe der Studentinnen keine Investoren überzeugte, fand Christophers Handysicherheitslösung Unterstützung. Die unterschiedlichen Erfolge spiegeln die Chancen und Risiken in der wettbewerbsintensiven Startup-Welt wider.