Drydocks World baut Offshore-Umrichterstationen für Ostwind 4 in der Ostsee
Dorit GierschnerDrydocks World baut Offshore-Umrichterstationen für Ostwind 4 in der Ostsee
Drydocks World übernimmt Schlüsselrolle beim Offshore-Windprojekt Ostwind 4 in der Ostsee
Die Werftgruppe Drydocks World hat eine zentrale Funktion im Leuchtturmprojekt Ostwind 4 übernommen – einer richtungsweisenden Offshore-Windkraftinitiative in der Ostsee. Das Unternehmen zeichnet für Planung, Beschaffung, Bau und Installation der Offshore-Umrichterstationen verantwortlich. Erstmals kommt in der Region dabei ein 525-Kilovolt-HGÜ-System (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung) zum Einsatz.
Das Projekt Ostwind 4 soll rund zwei Millionen deutsche Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen. Die Anlage entsteht etwa 30 Kilometer vor der Küste der Insel Rügen und umfasst den Bau von Offshore- und Onshore-Umrichterstationen sowie die Verlegung eines 110 Kilometer langen Gleichstromkabels.
Der Technologiekonzern GE Vernova stellt die HGÜ-Technik bereit und übernimmt die Bauarbeiten für die landseitige Umrichterstation. Das System verbindet mithilfe der Hochspannungs-Gleichstrom-Technologie Windparks mit dem deutschen Stromnetz. Drydocks World steuert den gesamten EPCI-Umfang (Engineering, Procurement, Construction, Installation) für die Offshore-Stationen.
Captain Rado Antolovic, CEO von Drydocks World, betonte die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit bei der Entwicklung erneuerbarer Energien. Sultan Ahmed bin Sulayem, Vorstandsvorsitzender und CEO von DP World, hob den Beitrag des Projekts zu einer nachhaltigen Infrastruktur hervor. Den Auftrag hatte der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz vergeben, mit dem Ziel, neue Maßstäbe für die Offshore-Windenergie in Deutschland zu setzen.
Ostwind 4 unterstützt die deutsche Energiewende durch den Ausbau der Offshore-Windkapazitäten. Das Vorhaben verbindet modernste HGÜ-Technologie mit großflächiger Infrastruktur und soll die erneuerbare Energieversorgung des Landes langfristig stärken.






