09 May 2026, 20:11

Düngerpreise steigen 2025: Warum Bio-Alternativen jetzt boomen

Alter Buchumschlag aus dem Jahr 1941 mit dem Titel "Düngemittel Samen Landwirtschaftliche Geräte" mit einer Abbildung einer grünen Pflanze mit Blättern und Stielen.

Düngerpreise steigen 2025: Warum Bio-Alternativen jetzt boomen

Hobbygärtner müssen sich im kommenden Jahr auf höhere Preise für mineralische Düngemittel einstellen. Der anhaltende Konflikt im Iran stört die Lieferketten und treibt die Kosten in die Höhe. Gleichzeitig steigen immer mehr Gartenfreunde auf biologische Alternativen um – ein Trend, der durch die Pandemie und die Energiekrise noch beschleunigt wurde.

Die Hersteller haben die Rohstoffe für die diesjährige Produktion synthetischer Dünger bereits gesichert. Doch für das nächste Jahr könnte die Beschaffung und der Transport schwieriger werden. Die stark gestiegenen Dieselpreise setzen Speditionen unter Druck, was Lieferungen verlangsamt und verteuert.

Die größte Herausforderung besteht nun darin, die Produkte rechtzeitig und ohne hohe Aufpreise in die Läden zu bringen. Ein Liter flüssiger Mineraldünger, der derzeit etwa 12 Euro kostet, könnte auf 13 oder 14 Euro steigen. Dies fällt in eine Zeit, in der der Biomarkt zwei- bis dreimal schneller wächst als der konventionelle Sektor.

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Compo, ein führender Anbieter, berichtet, dass bereits zwei Drittel seines Sortiments an Erden und Pflanzenschutzmitteln biozertifiziert sind. Dieser Wandel spiegelt veränderte Verbrauchergewohnheiten wider: Immer mehr Gärtner entscheiden sich für natürliche statt für synthetische Produkte.

Der Krieg im Iran und die steigenden Spritpreise werden mineralische Düngemittel 2025 voraussichtlich weiter verteuern. Biologische Alternativen, die ohnehin schon gefragt sind, könnten dadurch noch attraktiver werden. Gärtner müssen sich auf weitere Veränderungen bei Verfügbarkeit und Preisen einstellen, während sich die Lieferketten anpassen.

Quelle