30 April 2026, 22:15

Evangeline Lilly attackiert Disney nach Marvel-Entlassungen und KI-Kritik

Eingang zum Universal Studios Hollywood mit einem Bogen mit Text, einer Statue, Menschen, Bäumen, Gebäuden, einem Fahnenmast mit einer Fahne.

Evangeline Lilly attackiert Disney nach Marvel-Entlassungen und KI-Kritik

Evangeline Lilly, bekannt durch ihre Rolle als Hope van Dyne/Wasp im Marvel Cinematic Universe, hat Disney öffentlich für die jüngsten Entlassungen bei Marvel Studios kritisiert. Die Schauspielerin, die sich im Juni 2024 aus dem Schauspielgeschäft zurückzog, nutzte die sozialen Medien, um ihren Unmut über die Behandlung der Mitarbeiter:innen und den zunehmenden Einsatz KI-generierter Inhalte in der Filmproduktion zum Ausdruck zu bringen.

Disneys Entscheidung, 1.000 Stellen bei Marvel Studios abzubauen, löste bei Lilly scharfe Kritik aus. Sie bezeichnete den Schritt als Verrat an den Künstler:innen, die maßgeblich zum Erfolg des Studios beigetragen hätten. In ihrem Beitrag markierte sie Disney direkt und warf dem Konzern vor, die Menschen im Stich zu lassen, die für dessen "glorreiche Tage" verantwortlich gewesen seien.

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Lilly zeigte sich zudem solidarisch mit den betroffenen Beschäftigten. Sie lobte deren Einsatz und Kreativität und bezeichnete ihre Beiträge als unverzichtbar für die bisherigen Erfolge von Marvel. Über die Entlassungen hinaus äußerte sie Bedenken hinsichtlich der wachsenden Rolle von KI in der Unterhaltungsbranche. Ihre Kritik richtete sich auch gegen das Fehlen rechtlicher Schutzmechanismen für menschliche Künstler:innen, deren Arbeit ihrer Meinung nach ohne Zustimmung von KI ausgenutzt werden könnte.

Trotz ihres Rückzugs aus der Schauspielerei äußert sich Lilly weiterhin zu branchenrelevanten Themen. Ihre Ankündigung im Juni hielt sie nicht davon ab, sich zu Fragen zu äußern, die sie als Bedrohung für die Existenzgrundlage kreativer Berufsgruppen ansieht.

Ihre deutliche Haltung setzt Disney und die Politik unter Druck, sich mit Arbeitsplatzsicherheit und KI-Regulierung auseinanderzusetzen. Ihre Aussagen unterstreichen die Verunsicherung, der sich viele in der Filmbranche gegenübersehen, während die Technologie die Produktionsabläufe verändert. Angesichts der Entlassungen könnten kalifornische Abgeordnete nun aufgefordert werden, den Schutz für Künstler:innen zu stärken.

Quelle