FDP Bremen will Galopprennbahn als grünen Kulturraum statt Wohngebiet erhalten
Rebekka LangernFDP Bremen will Galopprennbahn als grünen Kulturraum statt Wohngebiet erhalten
Die Bremer FDP hat sich gegen Pläne zur Bebauung der ehemaligen Galopprennbahn der Stadt ausgesprochen. Stattdessen fordert die Partei, das 30 Hektar große Gelände in einen grünen Erholungs-, Sport- und Kulturraum umzuwandeln. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ole Humpich kritisierte den Ansatz des Senats als unvereinbar mit den Klimazielen und der öffentlichen Meinung.
2019 hatte eine Bürgerbefragung den Bau von Wohnungen auf dem Rennbahngelände abgelehnt. Die FDP wirft dem Senat nun vor, diese Entscheidung mit seinen aktuellen Plänen zu ignorieren. Humpich bezeichnete die Begründung für die Bebauung – die Vernachlässigung des Geländes – als wenig überzeugend.
Die Partei sieht in der Freifläche eine große Chance für das östliche Bremen. Ihr Konzept umfasst ein professionelles Management, eine bessere Infrastruktur und Kooperationen mit privaten Unternehmen. Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, der den Anwohnern zugutekommt, ohne weitere Versiegelung vorzunehmen.
Humpich hinterfragte zudem, wie die Bebauungspläne mit der Klimaschutz- und Hitzevorsorgepolitik des Senats vereinbar seien. Die FDP besteht darauf, dass die Stadt einen zukunftsweisenden Plan brauche – und nicht einfach nur neue Gebäude.
Der FDP-Vorschlag setzt auf eine grüne, gemeinwohlorientierte Zukunft für das Gelände. Wird er umgesetzt, könnte das Areal zu einem Zentrum für Freizeit und Kultur werden – statt zu einem Wohngebiet. Die Debatte dreht sich nun darum, ob der Senat seine Pläne angesichts der öffentlichen und ökologischen Bedenken überdenken wird.






