03 April 2026, 04:14

Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die Fußball in einem Stadion mit Zuschauern auf den Rängen und Fahnen im Hintergrund spielen.

Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit Fußballturnier für Zusammenhalt und Respekt

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In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem Fußballturnier zu Ende, das Einheit und gegenseitigen Respekt förderte. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" traten neun Mannschaften ohne Schiedsrichter gegeneinander an, um Fairplay und Solidarität in den Vordergrund zu stellen. Die Aktion war Teil der bundesweiten Kampagne des Deutschen Instituts für Menschenrechte, die jedes Jahr im März stattfindet.

Das "Kick gegen Rassismus"-Turnier fand am letzten Wochenende der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Statt Pokale erhielten alle Teams ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus", das die klare Haltung der Stadt gegen Diskriminierung symbolisiert. Veranstaltet wurde die Aktion vom Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt, einem Netzwerk aus über 30 lokalen Organisationen, das 2024 gegründet wurde. Bürgermeister Marcel Kreutz übernahm die Schirmherrschaft und unterstrich damit das Engagement der Stadt für eine vielfältige Gesellschaft.

Neun Teams – darunter Vertreter religiöser Gruppen, politischer Parteien und gemeinnütziger Vereine – nahmen teil. Die Spiele wurden ohne Schiedsrichter ausgetragen, um die Spieler dazu zu ermutigen, Konflikte im Dialog zu lösen. Am Ende setzte sich der IGMG Bergisch Gladbach e.V. vor Bürgermeister Kreutz und den Zuschauern durch.

Ähnliche Veranstaltungen fanden im Rahmen der Kampagne 2026 bundesweit statt: In Mörfelden-Walldorf gab es am 4. April ein interkulturelles Fußballturnier, Rheda-Wiedenbrück organisierte am 28. März "Bewegt gegen Rassismus", und in Pfaffenhofen fand am 21. März ein "Soccer-5-Turnier" statt. Auch Dresden beteiligte sich mit eigenen Aktionen, wobei Details noch nicht bestätigt sind.

Das Turnier endete mit einer deutlichen Botschaft: Bergisch Gladbach positioniert sich entschlossen gegen Rassismus und Extremismus. Das Bündnis setzt sich weiterhin für eine inklusive, vielfältige und solidarische Gemeinschaft ein. Die Teilnahme weiterer Städte zeigt, dass die bundesweite Kampagne im März immer mehr Unterstützung findet.

Quelle