24 April 2026, 18:37

GEN4-Bolide revolutioniert die Formula E mit Rekordtempo und Nachhaltigkeit

Eine Gruppe von Menschen feiert um ein Formel-E-Rennwagen auf der Strecke, mit einem Stadion voller Zuschauer im Hintergrund an einem klaren blauen Himmel.

GEN4-Bolide revolutioniert die Formula E mit Rekordtempo und Nachhaltigkeit

Der neue Formula-E-Boliden der GEN4-Generation ist erstmals auf die Strecke gegangen – ein Meilenstein für den elektrischen Rennsport. Auf dem Circuit Paul Ricard präsentiert, vereint das Hochtechnologie-Fahrzeug rekordverdächtige Geschwindigkeit mit bahnbrechender Nachhaltigkeit. Unterdessen bereitet sich die Serie auf das hochspannende Berlin E-Prix am Flughafen Tempelhof im Mai 2026 vor.

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Bei seinem öffentlichen Debüt beeindruckte der GEN4 mit einer atemberaubenden Leistung: Von 0 auf 100 km/h in nur 1,8 Sekunden – schneller als selbst die schnellsten aktuellen Formel-1-Boliden. Dank präziser 600-kW-Leistung (816 PS) entfällt sogar das Durchdrehen der Räder – eine Premiere bei elektrischen Einsitzern. Ein weiteres Novum ist das permanente Allradantriebssystem, das den GEN4 zum einzigen FIA-zugelassenen Monoposto mit dieser Technologie macht.

Citroën Racing präsentierte das Fahrzeug während der Tests in einer auffälligen Tarnlackierung. Doch nicht nur die Leistung überzeugt: Der GEN4 ist als "kreislauffähiges" Fahrzeug konzipiert – Karosserie und Batterie bestehen aus recycelten Materialien und sind zu 100 Prozent wiederverwertbar.

Der Fokus richtet sich nun auf das Berlin E-Prix, das am 2. und 3. Mai 2026 auf dem historischen Flughafen Tempelhof stattfindet. Die betonierte Piste ist berüchtigt für ihren abrasiven Belag, der extreme Reifenabnutzung und Hitzeentwicklung verursacht. Pascal Wehrlein führt die Meisterschaft mit 83 Punkten an, doch António Félix da Costa kommt mit Schwung nach einem dominanten Sieg in Madrid nach Berlin.

Der GEN4 läutet eine neue Ära der Formula E ein – eine Symbiose aus roher Geschwindigkeit und ökologischem Design. Die Fahrer erwarten in Tempelhof eine harte Prüfung, bei der das Reifenmanagement über Sieg oder Niederlage entscheiden könnte. Mit Wehrlein und da Costa an der Spitze verspricht das Berliner Doppelfinale packenden Rennsport auf höchstem Niveau.

Quelle