Haar bei München ist Deutschlands lebenswertester Ort – Hirschthal schneidet am schlechtesten ab
Rebekka LangernHaar bei München ist Deutschlands lebenswertester Ort – Hirschthal schneidet am schlechtesten ab
Eine neue bundesweite Studie hat die lebenswertesten und am wenigsten attraktiven Orte Deutschlands ermittelt. Die Untersuchung bewertete die Lebensqualität in verschiedenen Kategorien – von Bildung bis zur digitalen Infrastruktur. Während einige Städte und Gemeinden glänzten, hinkten andere in zentralen Bereichen deutlich hinterher.
Den ersten Platz belegte Haar bei München als beste Kommune des Landes. Am anderen Ende der Skala landete Hirschthal in der Südwestpfalz – mit der schlechtesten Gesamtbewertung der Lebensqualität.
Fürth stach als eine der am höchsten platzierten Großstädte hervor und erreichte Rang 14 im bundesweiten Vergleich. Besonders gut schnitt die Stadt bei der Verkehrsanbindung ab (Platz 143) sowie im Bildungsbereich (Rang 578). Auch in den Kategorien Gesundheitsversorgung (Platz 455) und Freizeitangebote (Platz 449) überzeugte Fürth. Allerdings hinkte die Stadt bei der Digitalisierung hinterher und landete hier auf Platz 1.215.
Auch benachbarte Gemeinden schlossen gut ab: Stein belegte Rang 85, während Oberasbach auf Platz 109 der Lebensqualitätsliste kam.
Die Ergebnisse zeigen deutliche regionale Unterschiede bei den Lebensstandards in Deutschland. Während Fürth in den Bereichen Verkehr, Bildung und Gesundheitsversorgung punktet, offenbart die Studie gleichzeitig Defizite bei der digitalen Infrastruktur. Die Daten liefern damit ein klares Bild, wo Städte und Gemeinden vorne liegen – und wo noch Handlungsbedarf besteht.






