27 June 2026, 12:09

Halle 4 wird zum WM-Wettbüro: Kollegen setzen auf Essen, Gebete und Glück

Die Fußball-Weltmeisterschaft

Halle 4 wird zum WM-Wettbüro: Kollegen setzen auf Essen, Gebete und Glück

Halle 4 hat sich während der FIFA-Weltmeisterschaft in ein lebendiges Wettbüro verwandelt. Kollegen wetten auf die Spiele – mit Einsätzen von Essen bis hin zu Dienstleistungen. Die Stimmung ist euphorisch, und die Wetten sind zahlreich: über drei Dutzend pro Spiel.

Beim Eröffnungsspiel Deutschlands gegen Curaçao setzte ein Tippfreund auf eine ungewöhnliche Strategie: Er zahlte 15 Euro, damit ein Kind für einen 7:1-Sieg betet. Für ihn war das ein Schnäppchen im Vergleich zu seinen anderen, teureren Wetten.

Beim Spiel Kroatien gegen Ghana wurden 37 Wetten mit unterschiedlichen Einsätzen abgeschlossen. Die Kollegen sind so sehr auf die Ergebnisse fixiert, dass manche sogar an göttliches Eingreifen glauben, um den Spielausgang zu beeinflussen.

Doch religiöser Eifer führt nicht immer zum Erfolg. Fromme Nationen wie Saudi-Arabien und der Iran haben die WM noch nie gewonnen. Selbst persönliche Gebete – wie jene für Franck Ribérys französische Mannschaft – konnten Verletzungen und die Niederlage gegen Italien nicht abwenden.

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Der DFB hat die finanziellen oder spirituellen „Beiträge“ des Wettenfreunds nicht anerkannt. Trotz aller kreativen Versuche, die Spiele zu beeinflussen, bleiben die Ergebnisse ungewiss. Die Wetten gehen weiter – doch am Ende entscheiden die Spieler auf dem Platz.

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