07 April 2026, 20:20

Halles Bürgerparlament fordert mehr Geld für Kitas und Schulen statt Kürzungen

Eingang zum Perth Modern School mit einem Schild, Bäumen, Pflanzen, einem Zaun, einem Straßenpfahl, parkenden Autos, benachbarten Gebäuden und einem bewölkten Himmel.

Halles Bürgerparlament fordert mehr Geld für Kitas und Schulen statt Kürzungen

In Halle fand kürzlich ein lokales "Bürgerparlament" statt, um über die Zukunft von Kitas und Schulen zu diskutieren. Organisiert von der Initiative Neue Generation kamen dabei 15 zufällig ausgewählte Einwohnerinnen und Einwohner im Alter zwischen einem und 66 Jahren zusammen. Ihr Ziel: Statt Kürzungen im Bildungsbereich fordern sie eine bessere Finanzierung.

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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die einen breiten Querschnitt der Gesellschaft repräsentieren sollten, erarbeiteten einen Tag lang Forderungen an die Stadt. Sie verlangten, dass Halle Mittel aus seinen Sonderhaushalten umschichtet – zugunsten von Bildung statt Sparmaßnahmen. Zudem schlagen sie eine engere Zusammenarbeit zwischen bestehenden kommunalen Gremien und lokalen Akteurinnen und Akteuren vor.

Die Veranstaltung markiert den Auftakt der Kampagne "Revolutionstage", die vom 17. bis 24. April 2026 stattfindet. Im Rahmen dieser Initiative wird vom 17. bis 19. April 2026 ein bundesweites, digitales "Offenes Bürgerparlament" abgehalten. Die virtuelle Sitzung widmet sich der Frage: "Wie nah sind wir dem Faschismus? Die Gegenwart verstehen. Mut machen. Gemeinsam handeln."

Nach dem Treffen in Halle sicherte sich die lokale Gruppe ein Gespräch mit Katharina Brederlow, der Bildungsdezernentin der Stadt. Dort wollen sie ihre Ergebnisse vorstellen und politische Veränderungen vorantreiben.

Das Bürgerparlament in Halle ebnet den Weg für eine breitere öffentliche Beteiligung während der Revolutionstage. Durch die zufällige Auswahl der Teilnehmenden soll sichergestellt werden, dass vielfältige Stimmen Entscheidungen mitgestalten. Als nächsten Schritt plant die Gruppe ein direktes Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung, um für ihre Vorschläge zu werben.

Quelle