04 April 2026, 22:13

Hammer Raumstylisten meldet Insolvenz – 41 Filialen starten Räumungsverkauf

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Hammer Raumstylisten meldet Insolvenz – 41 Filialen starten Räumungsverkauf

Hammer Raumstylisten GmbH beantragt am 1. April 2026 das reguläre Insolvenzverfahren

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Nach gescheiterten Verhandlungen mit Investoren wird die Hammer Raumstylisten GmbH zum 1. April 2026 in das reguläre Insolvenzverfahren übergehen. Wie der vorläufige Insolvenzverwalter bestätigte, fand sich kein Käufer, der die Spezialhandelskette wie geplant weiterführen könnte. Ohne Rettungslösung werden die verbleibenden 41 Filialen nun mit Räumungsverkäufen beginnen, um dringend benötigte Mittel zu beschaffen.

Im Rahmen der Investorensuche waren über 300 potenzielle Interessenten kontaktiert worden, doch die Gespräche verliefen nicht wie erhofft. Der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Meyer von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH führte die enttäuschende Resonanz auf die schwierigen Marktbedingungen zurück. In der Folge waren bereits bis zum 16. März alle 46 Standorte ohne Übernahmeperspektive geschlossen und in die Abwicklung übergegangen worden.

Die 41 Filialen, die Ende März noch geöffnet sind, starten ab dem 1. April mit Schlussverkäufen. Diese Maßnahmen dienen dazu, Liquidität zu generieren und die Zahlungsfähigkeit aufrechtzuerhalten, sobald die Insolvenzgeldleistungen auslaufen. Die Lohnforderungen der rund 1.100 Beschäftigten bleiben bis Ende März 2026 durch das Insolvenzgeld abgesichert.

Obwohl mehrere Handelsunternehmen Interesse an der Übernahme einzelner Standorte gezeigt haben, liegen bisher keine konkreten Pläne für die ehemaligen Hammer-Filialen vor. Viele der Immobilien werden nun für alternative Nutzungen geprüft.

Mit der Schließung der Hammer Raumstylisten GmbH endet ein spezielles Einzelhandelskonzept. Die Räumungsverkäufe in den verbleibenden Filialen laufen weiter, während das reguläre Insolvenzverfahren am 1. April beginnt. Die Beschäftigten erhalten bis März 2026 Insolvenzgeld, doch die Zukunft des Unternehmens hängt von der Verwertung der Vermögenswerte und der Kostensenkung ab.

Quelle