Haßelmann attackiert Scholz und Merz: "Keine Lösungen, nur leere Versprechen"
Dorit GierschnerHaßelmann attackiert Scholz und Merz: "Keine Lösungen, nur leere Versprechen"
Bundestagsfraktionschefin der Grünen, Britta Haßelmann, hat Bundeskanzler Olaf Scholz und Oppositionsführer Friedrich Merz scharf kritisiert. Sie warf beiden vor, die Erwartungen nicht zu erfüllen, und forderte die Regierung zu dringendem Handeln auf. Ihre Äußerungen fielen während einer Debatte über Wirtschaftspolitik und Energiewende.
Haßelmann richtete sich zunächst an Scholz und behauptete, dieser habe große Hoffnungen geweckt, doch im Alltag der Menschen kaum Verbesserungen bewirkt. Sie hinterfragte das Fehlen eines klaren Regierungsplans zur Bewältigung der zentralen Herausforderungen. Merz gegenüber griff sie zu einem Fußballvergleich und erklärte, er stehe „nicht einmal auf dem Platz“, obwohl er über starke finanzielle Rückendeckung verfüge.
Sie erinnerte daran, dass Merz Scholz einst als „Machtklempner“ verspottet habe, selbst nun aber kaum Leistung zeige. Die Grünen, betonte Haßelmann, setzten weiterhin auf den Ausstieg aus fossilen Energien statt auf eine Vertiefung der Abhängigkeit. Gerüchte über ein vorzeitiges Ende der Koalition wies sie zurück und unterstrich, ihre Partei strebe Stabilität an.
Mit einer direkten Aufforderung forderte sie die Regierung auf, sich „zusammenzureißen und zu liefern“. Die Grünen, so Haßelmann, seien bereit, Verantwortung zu übernehmen, um das Land voranzubringen.
Ihre Aussagen spiegeln wachsende Unzufriedenheit mit Regierung und Opposition wider. Die Grünen bekräftigten ihren Kurs hin zu einer Zukunft ohne fossile Brennstoffe, lehnen aber vorgezogene Neuwahlen ab. Haßelmanns Kritik setzt Scholz und Merz nun unter Druck, konkrete Ergebnisse vorzuweisen.






