29 March 2026, 20:14

Henning Höne fordert Christian Dürr als FDP-Chef heraus – ein Neuanfang steht zur Wahl

Ein detaillierter architektonischer Grundriss des ehemaligen Bundeskanzleramts in der Bundesrepublik Deutschland, der den Gebäudelayout mit Text und Zeichnungen zeigt.

Henning Höne fordert Christian Dürr als FDP-Chef heraus – ein Neuanfang steht zur Wahl

Henning Höne hat seine Kandidatur für den Vorsitz der Freien Demokratischen Partei (FDP) bekannt gegeben. Der 48-jährige Bundestagsabgeordnete wird beim Bundesparteitag Ende Mai gegen den amtierenden Parteichef Christian Dürr antreten. Seine Bewerbung erhält bereits Unterstützung von führenden Parteimitgliedern, die in ihm einen Neuanfang für die kränkelnde FDP sehen.

Hönes Wahlkampf steht unter dem Motto, Vertrauen zurückzugewinnen und die Partei über vergangene Rückschläge hinwegzuführen. Er hat einen "echten Neuanfang" versprochen, falls er gewählt wird, und argumentiert, die FDP müsse sich modernisieren, um das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen. Seine Botschaft findet Rückhalt bei Zyon Braun, dem Landesvorsitzenden der brandenburgischen FDP, der Höne als ein "neues Gesicht" mit der nötigen Erfahrung bezeichnet, um die Partei voranzubringen.

Der Führungsstreit fällt in eine Phase, in der die FDP über tiefgreifendere Veränderungen diskutiert. Hans-Ulrich Rülke, Mitglied des Bundesvorstands, fordert einen "klaren Bruch mit der Vergangenheit". Er schlug sogar vor, die FDP umzubenennen, um sich von früheren Misserfolgen abzugrenzen – darunter der Ausscheiden aus dem Bundestag 2013. Diese Niederlage hatte bereits damals Debatten über eine Neuausrichtung ausgelöst, ohne dass konkrete Schritte folgten.

Braun unterstützte Hönes Vision und betonte, es gelte, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und den Ruf der Partei wiederherzustellen. Der Bundesparteitag Ende Mai wird entscheiden, ob Höne oder Dürr die FDP in ihre nächste Phase führen wird.

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Die Abstimmung über den Parteivorsitz wird die künftige Ausrichtung der FDP bestimmen, nachdem die Partei jahrelang an Unterstützung verloren hat. Hönes Forderung nach Erneuerung findet bei regionalen Führungskräften Anklang, während Rülkes Plädoyer für einen symbolischen Bruch mit der Tradition auf breitere Debatten hindeutet. Das Ergebnis könnte die Identität der Partei vor der nächsten Bundestagswahl prägen.

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