Hertha BSC setzt auf Umbruch statt Wiederaufstieg in der neuen Saison
Dorit GierschnerHertha BSC setzt auf Umbruch statt Wiederaufstieg in der neuen Saison
Hertha BSC formt Kader und Strategie für die neue Saison um
Vor dem Start in die neue Spielzeit steht Hertha BSC vor einem Umbruch – sowohl sportlich als auch wirtschaftlich. Der finanziell angeschlagene Verein hat mehrere Leistungsträger für eine zweistellige Millionenabfindung verkauft. Um den Teamzusammenhalt zu stärken, fand kürzlich ein Mannschaftsretreat statt.
Trainer Stefan Leitl reiste mit dem Kader für ein zweitägiges Teambuilding nach Kienbaum. Gleichzeitig musste der Club Abgänge wichtiger Spieler wie Fabian Reese, Kennet Eichhorn und Michael Cuisance verkraften. Die Verkäufe waren aufgrund der angespannten finanziellen Lage notwendig und brachten dem Verein einen zweistelligen Millionenbetrag ein.
Weitere Spieler drängen derzeit auf einen Wechsel, während andere das Interesse konkurrierender Vereine auf sich ziehen. Trotz der Einnahmen durch die Transfers hat Hertha BSC bisher noch keine bedeutenden Neuzugänge verpflichtet. Geschäftsführer Peter Görlich wird am Montag die realistischen Ziele des Vereins vorstellen.
Intern liegt der Fokus auf langfristiger Stabilität statt auf kurzfristigem Erfolg. Der direkte Wiederaufstieg steht in der kommenden Saison nicht im Vordergrund – stattdessen soll zunächst eine nachhaltige Struktur aufgebaut werden.
Hertha BSC setzt bewusst auf Kontinuität statt auf schnelle Erfolge. Die Mittel aus den Spielerverkäufen fließen vorrangig in die Konsolidierung der Finanzen. Konkretere Saisonziele werden bekannt gegeben, sobald die internen Abstimmungen abgeschlossen sind.
