Hertha BSC siegt dramatisch – 16-Jähriger bricht 37 Jahre alten Rekord
Hertha BSC sichert sich dramatischen 2:1-Sieg gegen Greuther Fürth in der 2. Bundesliga
In einem packenden Zweitligaspiel setzte sich Hertha BSC mit 2:1 gegen den SpVgg Greuther Fürth durch. Das Spiel schrieb Geschichte, als der 16-jährige Kennet Eichhorn zum jüngsten Torschützen der Ligahistorie wurde. Die Hausherren mussten zudem fast die gesamte Partie in Unterzahl bestreiten, nachdem ein Spieler früh die Rote Karte gesehen hatte.
Hertha Berlin ging zwar früh in Führung, doch der Vorsprung vergrößerte sich, als Josip Brekalo in der 32. Minute des Feldes verwiesen wurde. Die Rote Karte zwang Greuther Fürth, fast 60 Minuten lang mit zehn Mann zu spielen.
Eichhorn schrieb in der zweiten Halbzeit Geschichte: Mit 16 Jahren, 9 Monaten und 13 Tagen traf er und brach damit den 37 Jahre alten Rekord von Gunther Reeg. Der junge Stürmer täuschte Reno Münz mit einer cleveren Körperfinte aus und vollendete aus zehn Metern eiskalt.
Michael Cuisance erhöhte mit dem 2:0 für Hertha. Noel Futkeu gelang in der 88. Minute zwar noch der Anschlusstreffer für Fürth, doch die Niederlage war nicht mehr abzuwenden.
Nach dem Spiel bestätigte Hertha den Abschied von fünf Spielern, darunter Verteidiger Toni Leistner. Der 33-Jährige zeigte sich enttäuscht, akzeptierte die Entscheidung des Vereins jedoch. Gleichzeitig deutete er an, künftig in einer anderen Rolle für den Klub tätig sein zu könnten.
Teamkollege Fabian Reese lobte Eichhorn als den „Finten-König aus Brandenburg“ und prophezeite ihm eine glänzende Zukunft. Medienberichten zufolge hat der Teenager bereits das Interesse von Top-Klubs geweckt – ein Wechsel in naher Zukunft gilt als wahrscheinlich.
Während Eichhorns Rekordtreffer und der emotionale Abschied langjähriger Spieler den Sieg Herthas in den Hintergrund rückten, steht der Verein nun vor wichtigen Entscheidungen über die Zukunft des Talents. Mehrere Teams sollen bereits konkretes Interesse angemeldet haben. Leistner hingegen verlässt den Klub nach Jahren im Dienst, bleibt aber offen für eine Rückkehr in anderer Funktion.






