ILA Berlin 2025: Rekordbesuch und neue Kampfflugzeug-Allianz überraschen die Branche
Rebekka LangernILA Berlin 2025: Rekordbesuch und neue Kampfflugzeug-Allianz überraschen die Branche
Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin (ILA Berlin) endete mit einem deutlichen Besucheranstieg. In diesem Jahr zog die Messe rund 110.000 Besucher an – deutlich mehr als die 95.000 im Jahr 2021. Vom 10. bis 14. Juni präsentierte die Veranstaltung am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) die neuesten Entwicklungen aus den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung.
Die ILA Berlin wurde mit der Teilnahme von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) an der Eröffnungsfeier eingeläutet. Am ersten Tag blockierten jedoch pro-palästinensische Aktivisten den Zugang zum Geländee, woraufhin die Polizei einschreiten musste. Über 765 Aussteller aus 37 Ländern stellten ihre Innovationen in verschiedenen Branchen vor.
Während der Messe kündigten acht Rüstungsunternehmen an, gemeinsam ein neues Kampfflugzeug zu entwickeln. Dies folgte auf das Scheitern des FCAS-Projekts. Marie-Christine von Hahn, Geschäftsführerin des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), betonte die strategische Bedeutung der Branche und bezeichnete die Luft- und Raumfahrt als „kritische Infrastruktur“. Die ILA Berlin blickt auf eine lange Tradition zurück: Sie geht auf die erste internationale Luftschiffausstellung 1909 in Frankfurt am Main zurück und findet seit 1992 in Schönefeld – heute Teil des BER – statt.
Die Ausgabe 2023 verzeichnete mit 110.000 Besuchern einen deutlichen Zuwachs. Die Messe war geprägt von wichtigen Wehrtechnik-Ankündigungen und einer breiten Palette an Brancheninnovationen. Die Veranstalter bestätigten, dass die ILA Berlin weiterhin eine zentrale Plattform für Fortschritte in der Luft- und Raumfahrt bleibt.






