Jugendliche legen Schottersteine auf Gleise – Notbremsung verhindert Schlimmeres
Rebekka LangernJugendliche legen Schottersteine auf Gleise – Notbremsung verhindert Schlimmeres
Eine Gruppe Jugendlicher legte am Donnerstagabend Schottersteine auf die Gleise zwischen Paderborn und Altenbecken. Die gefährliche Tat zwang einen Lokführer zu einer Notbremsung und setzte dabei Fahrgäste einem erheblichen Risiko aus. Die Behörden ermitteln nun wegen des Vorfalls als schwere Straftat.
Der Zwischenfall ereignete sich gegen 19:20 Uhr, als die Jugendlichen die Steine auf der Strecke platzierten. Ein Zug mit 30 Fahrgästen fuhr gegen das Hindernis, bevor der Lokführer rechtzeitig bremsen konnte. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Die Verdächtigen flüchteten anschließend mit E-Scootern vom Tatort. Die Bundespolizei stuft die Tat als gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr ein. Die Beamten rufen Zeugen auf, sich mit Hinweisen zu melden, die zur Identifizierung der Verantwortlichen beitragen könnten.
Die Behörden warnten zudem Eltern, ihre Kinder über die schweren Gefahren aufzuklären, die mit Manipulationen an der Bahninfrastruktur verbunden sind. Die Ermittlungen dauern an, und die Polizei bittet alle, die sachdienliche Informationen haben, sich zu melden. Der Vorfall zeigt erneut, wie lebensgefährlich solche Handlungen sein können. Offizielle Stellen betonen weiterhin die Bedeutung der Bahnsicherheit und die rechtlichen Konsequenzen bei Eingriffen in den Schienenverkehr.






