26 March 2026, 08:13

Karfreitag 2026: Warum der 3. April ein stiller Feiertag bleibt

Ein Schwarz-Weiß-Kalenderblatt aus dem Jahr 2018, das die Feiertage der USA in fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund anzeigt, wobei die Tage in wöchentliche Reihen unterteilt sind.

Karfreitag 2026: Warum der 3. April ein stiller Feiertag bleibt

Karfreitag 2026 fällt auf den 3. April – an diesem christlichen Feiertag wird der Kreuzigung Jesu Christi gedacht. Sowohl in Deutschland als auch in Österreich handelt es sich um einen gesetzlichen Feiertag. Das Datum liegt stets auf demselben Wochentag, einem Freitag vor dem Ostersonntag.

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In Deutschland gilt Karfreitag als stiller Feiertag, ein Tag der stillen Einkehr. Schulen, Kindergärten und Behörden bleiben geschlossen, doch Beschäftigte in systemrelevanten Berufen oder kritischen Infrastrukturbereichen müssen unter Umständen weiterhin arbeiten. Wer an diesem Tag im Einsatz ist, hat in der Regel Anspruch auf Ausgleichsruhetage oder eine finanzielle Vergütung.

In sechs Bundesländern – Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland – ist zusätzlich Ostermontag (6. April 2026) ein gesetzlicher Feiertag, was für die dort lebenden Menschen ein verlängertes Osterwochenende bedeutet.

Der Begriff "Kar", der im Deutschen für die Tage vor Ostern verwendet wird, stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet "Klage" oder "Trauer". Er spiegelt den ernsten Charakter dieser Zeit wider, die mit der Erinnerung an den Tod Christi am Karfreitag ihren Höhepunkt findet.

Karfreitag zählt zu den bedeutendsten christlichen Feiertagen im deutschsprachigen Raum. Seine feste Position im Kalender sorgt dafür, dass er immer auf einen Freitag fällt, während sein Status als gesetzlicher Feiertag flächendeckende Schließungen garantiert. Für diejenigen, die an diesem Tag arbeiten müssen, tragen Ausgleichsregelungen oder Zusatzvergütungen der besonderen Bedeutung des Festes Rechnung.

Quelle