Karsamstag 2026: Warum der 4. April kein Feiertag ist – trotz seiner Bedeutung
Rebekka LangernKarsamstag 2026: Warum der 4. April kein Feiertag ist – trotz seiner Bedeutung
Karsamstag, auch Ostersamstag genannt, fällt 2026 auf den 4. April. Das Datum verschiebt sich jährlich, da es sich nach den religiösen Berechnungen für den Ostersonntag richtet. In diesem Jahr liegt Ostersonntag auf den 5. April und markiert damit das Ende der Fastenzeit in der christlichen Tradition.
Karsamstag besitzt als Tag der stillen Besinnung große Bedeutung im Christentum. Er liegt zwischen Karfreitag und Ostersonntag und bildet den Abschluss der österlichen Bußzeit. Obwohl er umgangssprachlich oft als Ostersamstag bezeichnet wird, lautet die theologisch korrekte Bezeichnung Karsamstag.
In Deutschland ist der Tag kein gesetzlicher Feiertag. Arbeitnehmer müssen ihrer regulären Tätigkeit nachgehen, sofern er in ihren üblichen Arbeitsplan fällt. Es gibt keinen Anspruch auf Zusatzvergütung, und kein Bundesland erkennt ihn als offiziellen freien Tag an. In einigen Regionen wird jedoch zu einer ruhigen Besinnung ermutigt.
Auch Österreich und die Schweiz handhaben den Karsamstag ähnlich. Beide Länder behandeln ihn als normalen Werktag. Behörden bleiben in der Regel geöffnet, wenn auch in manchen Gebieten mit reduzierten Öffnungszeiten.
Das Datum ändert sich jährlich, da es von den mondbasierten Regeln für das Osterfest abhängt. Diese Variabilität führt dazu, dass der Karsamstag zwischen Ende März und Ende April liegen kann.
2026 fällt der Karsamstag auf den 4. April, der Ostersonntag folgt am 5. April. Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz halten sich an die üblichen Arbeitszeiten, sofern nicht lokale Vorschriften die Öffnungszeiten anpassen. Der Tag bleibt vor allem ein Tag der religiösen Einkehr und kein gesetzlicher Feiertag.






