12 March 2026, 20:17

Kühnert schließt rot-rot-grünes Bündnis wegen Ukraine-Streit ab

Ein blaues Plakat mit weißer, fetter Schrift und einem weißen Kreis-Logo mit roter 'G7'-Aufschrift, das die Unterstützung der USA und der G7 für die Ukraine fordert.

Former SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert glaubt nicht mehr an Rot-Rot-Grün - Kühnert schließt rot-rot-grünes Bündnis wegen Ukraine-Streit ab

Kevin Kühnert, eine führende Persönlichkeit der deutschen SPD, hat eine künftige rot-rot-grüne Koalition ausgeschlossen. Seine Kehrtwende folgt tiefgreifenden Meinungsverschiedenheiten in der Außenpolitik, insbesondere wegen der Haltung der Linken zur Ukraine. Die einst favorisierte Bündnisoption erscheint aus seiner Sicht nun unwahrscheinlich.

Kühnert hatte lange Zeit eine Zusammenarbeit zwischen SPD, Grünen und der Linken befürwortet. Doch aktuelle Äußerungen zeigen einen deutlichen Positionswechsel. Die Haltung der Linken zu Waffenlieferungen an die Ukraine bezeichnet er mittlerweile als unverständlich.

Der Ukraine-Krieg ist zum zentralen Streitpunkt geworden. Seit dem russischen Überfall 2022 argumentiert Kühnert, dass die Weigerung der Linken, militärische Unterstützung zu befürworten, erhebliche Bedenken aufwirft. Er stellt infrage, wie die Partei unter solchen Voraussetzungen Regierungsverantwortung übernehmen könne.

Aktuell liegen keine öffentlichen Stellungnahmen der Linken oder anderer großer Parteien zu dieser Thematik vor. Verfügbare Suchergebnisse behandeln stattdessen unrelated Themen, sodass ihre aktuellen Positionen unklar bleiben.

Kühnerts Ablehnung einer rot-rot-grünen Koalition gründet auf den außenpolitischen Gräben. Ohne eine gemeinsame Linie in der Ukraine-Frage sieht er keine Perspektive für ein solches Bündnis. Die Position der Linken bleibt für seine Einschätzung entscheidend.

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