15 May 2026, 12:26

Landtagswahl MV: Rechercheprojekt deckt politische Brisanz vor dem 20. September auf

Altes Buch mit einem detaillierten Kartenausschnitt von Pommern, einschließlich Städten und Dörfern, auf einer schwarzen Oberfläche.

Landtagswahl MV: Rechercheprojekt deckt politische Brisanz vor dem 20. September auf

Neues Rechercheprojekt „Was auf dem Spiel steht“ startet in Mecklenburg-Vorpommern vor der Landtagswahl am 20. September

Das Projekt untersucht zentrale Themen, die das politische und gesellschaftliche Leben in der Region prägen – von Kürzungen bei der Flüchtlingshilfe bis hin zum wachsenden Einfluss rechtsextremer Gruppen.

Ab Mitte August bis Mitte September wird eine Reporterin in Rostock stationiert sein, um vor Ort zu berichten. Derzeit sucht das Team noch nach Unterkunftstipps für diesen Zeitraum.

Im Fokus stehen drängende Probleme des Bundeslandes, darunter die reduzierte Förderung für Flüchtlingsdienste und Umweltkrisen wie Dürren. Zudem wird die mögliche Machtzunahme rechtsextremer Parteien analysiert, die eine Übernahme der Schweriner Staatskanzlei anstreben könnten.

Anders als einige aktuelle Medienberichte wird das Projekt auf Sensationsthemen wie gestrandete Wale verzichten. Stattdessen liefert es fundierte Analysen zu politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die die Bevölkerung direkt betreffen.

Seit Ende 2023 wirbt Mecklenburg-Vorpommern mit dem Slogan #MVwow – eine Kampagne, die im ersten Jahr über 600.000 Euro Steuergelder kostete und damit im Kontrast zu den ernsten Themen steht, die „Was auf dem Spiel steht“ aufgreift.

Das Projekt läuft bis zur Wahl im September und soll Wähler:innen ein klareres Bild der politischen Landschaft vermitteln. Das Team sucht weiterhin nach lokaler Unterstützung, darunter auch nach Wohnmöglichkeiten für die Reporterin in Rostock.

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