22 May 2026, 22:16

Lay fordert radikale Wende: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen in Deutschland

Linke kritisiert Rückgang bei Wohnungsfertigstellungen

Lay fordert radikale Wende: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen in Deutschland

Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Linken, fordert dringendes Handeln, um die schwere Wohnungsnot in Deutschland zu bekämpfen. Sie kritisierte die Bundesregierung scharf dafür, das Fehlen von mindestens 1,4 Millionen Wohnungen bundesweit nicht in den Griff zu bekommen. Die jüngsten Vorschläge von Bundesbauministerin Verena Hubertz wies Lay als völlig unzureichend zurück, um die Krise zu lösen.

Lay verlangt ein großes Investitionsprogramm, um den Bau von Sozialwohnungen und gemeinnützigem Wohnraum deutlich zu beschleunigen. Sie betonte, dass der Staat selbst in den Bau bezahlbarer Wohnungen eingreifen müsse, statt sich auf private Investoren zu verlassen. Die Linke bezeichnete die geringe Zahl fertiggestellter Wohnungen im Jahr 2021 als „beschämend“ und wies damit auf die sich weiter verschärfende Lage hin.

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Zu ihren Prioritäten gehören der Ausbau des sozialen Wohnungsbaus, des kommunalen Wohnraums sowie von Genossenschaftswohnungen. Lay forderte zudem die sofortige Freigabe der bereits zugesagten staatlichen Fördergelder für gemeinnützige Wohnprojekte. Ohne schnelle Maßnahmen werde der Mangel an bezahlbarem Wohnraum die sozialen Spannungen in Deutschland weiter vertiefen, warnte sie.

Die Linke drängt seit Langem auf strengere Maßnahmen und argumentiert, dass die bisherige Politik zu viele Menschen im Stich lässt, die verzweifelt nach einer Wohnung suchen. Lays Vorschläge zielen auf groß angelegte öffentliche Investitionen ab, um nachhaltige Lösungen statt kurzfristiger Notlösungen zu schaffen.

Ihre Forderungen setzen die Bundesregierung unter Zugzwang, in der Wohnungspolitik endlich mutiger zu handeln. Die Auszahlung der versprochenen Subventionen und ein direktes Bauprogramm könnten das Angebot an bezahlbarem Wohnraum deutlich erhöhen. Ohne solche Schritte droht die Wohnungsnot jedoch weiter zu bestehen – mit gravierenden Folgen für Millionen Haushalte.

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