18 June 2026, 12:13

Linke distanziert sich von antisemitischen Äußerungen ihrer Jugendorganisation

Schwerdtner distanziert sich von der Linken Jugend

Linke distanziert sich von antisemitischen Äußerungen ihrer Jugendorganisation

Die Führung der Linken hat sich öffentlich von umstrittenen Äußerungen distanziert, die Mitglieder ihrer Jugendorganisation Linksjugend [ˈsolid] getätigt haben. Zu den Aussagen zählten antisemitische Kommentare, Lob für autoritäre Herrscher sowie provokative Sprache über Israel.

Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks hatten Mitglieder der Linksjugend [ˈsolid] in einem Online-Forum beleidigende Inhalte veröffentlicht, darunter ein Bild der israelischen Flagge mit dem Spruch „Tod Israel“. In Diskussionen über den Gaza-Krieg war zudem von „israelischen Konzentrationslagern“ und einem „israelischen Völkermord im Namen des Judentums“ die Rede.

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Berichten zufolge hatten Funktionäre der Jugendorganisation auch den ehemaligen sowjetischen Diktator Josef Stalin sowie den verstorbenen chinesischen Führer Mao Zedong gelobt. Die Parteivorsitzende Ines Schwerdtner verurteilte diese Äußerungen auf das Schärfste. Sie bestätigte, dass die Partei mit der Linksjugend [ˈsolid] im Gespräch sei, um die Vorwürfe zu prüfen und Konsequenzen zu ziehen.

Christian Schaft, Fraktionsvorsitzender der Linken im Thüringer Landtag, forderte eine klare Verurteilung auf dem Bundesparteitag. Auch die Berliner Parteichefs Kerstin Wolter und Maximilian Schirmer verlangten Maßnahmen. Sie betonten, dass Antisemitismus in der Linksjugend [ˈsolid] oder der Linken keinen Platz habe. Mehrere Landespolitiker der Partei äußerten sich ähnlich empört über die Aussagen.

Die Linke hat eine klare Haltung gegen die umstrittenen Äußerungen bezogen. Es laufen Untersuchungen, und die Parteiführung machte deutlich, dass solches Verhalten nicht toleriert werde. Der Vorfall hat Forderungen nach schärferen Maßnahmen innerhalb der Partei und ihrer Jugendorganisation ausgelöst.

Quelle