Linus Gechter droht erneut Ausfall: Schulterverletzung wirft Herthas Abwehrplanung durcheinander
Bela WinklerLinus Gechter droht erneut Ausfall: Schulterverletzung wirft Herthas Abwehrplanung durcheinander
Hertha BSCs Verteidiger Linus Gechter erleidet einen weiteren Rückschlag, nachdem er das EM-Qualifikationsspiel der deutschen U21-Nationalmannschaft mit einer Schulterverletzung verlassen musste. Der 22-Jährige, der erst kürzlich nach einer langen Verletzungspause zurückgekehrt war, wird nun einer MRT-Untersuchung unterzogen, um das Ausmaß der Verletzung zu beurteilen. Ob er am Samstag im Spiel gegen Dynamo Dresden dabei sein kann, bleibt ungewiss.
Gechters Verletzungspech begann bereits 2024, als er sich nach einem Zusammenprall mit Teamkollege Deyovaisio Zeefuik das Schlüsselbein brach. Der Vorfall hielt ihn über zwei Monate außer Gefecht und zwang ihn, einen Großteil der Saison zu verpassen. Erst in der Rückrunde kämpfte er sich zurück in die Startelf und sicherte sich einen Stammplatz in der Innenverteidigung.
Beim U21-Qualifikationsspiel Deutschlands gegen Griechenland Anfang 2026 musste Gechter wegen Schulterschmerzen ausgewechselt werden. Eine sofortige Diagnose stand zunächst aus, doch der Verein bestätigte, dass eine MRT-Untersuchung Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen soll. Der Zeitpunkt wirft Fragen über seine Einsatzfähigkeit für das nächste Spiel Herthas auf.
Anpfiff gegen Dynamo Dresden ist am Samstag um 20:30 Uhr MEZ, live zu sehen auf RTL Nitro und Sky. Sollte Gechter ausfallen, könnte Trainer Stefan Leitl auf Pascal Klemens oder Toni Leistner als Ersatz in der Abwehr zurückgreifen.
Die MRT-Ergebnisse werden entscheiden, ob Gechter gegen Dresden auflaufen kann oder erneut pausieren muss. Sein Fehlen würde Leitl zwingen, die Defensive für die anstehende Partie umzustellen. Der Verein wartet auf weitere medizinische Updates, bevor eine endgültige Entscheidung fällt.






