Mann mit deutscher Flagge von Berliner Polizei gestoppt – eskalierende Szene vor Regierungskritik-Protest
Vesna DöhnMann mit deutscher Flagge von Berliner Polizei gestoppt – eskalierende Szene vor Regierungskritik-Protest
In Berlin wurde ein Mann mit einer deutschen Flagge von der Polizei angehalten. Er gehörte zu einer Gruppe, die sich auf dem Weg zu einer Demonstration befand, bei der der Rücktritt der aktuellen Bundesregierung gefordert wurde. Die Begegnung eskalierte schnell zu einem verbalen Schlagabtausch mit den Beamten.
Der Vorfall begann, als der Mann mit der Flagge durch die Stadt ging. Fünf Polizisten umringten ihn, woraufhin er sie abzählte und nach ihren Absichten fragte. Er zeigte sich überrascht und erklärte, er werde in seinem eigenen Land so lange mit seiner Flagge gehen, wie er wolle.
Als ein Beamter ihn aufhalten wollte, reagierte er verärgert. Er rief: „Fassen Sie mich nicht an!“ und fragte, ob die Polizisten „den Verstand verloren“ hätten. Die Gruppe, der er sich angeschlossen hatte, zählte etwa 20 Personen, die sich auf dem Weg zur „Project M1llion“-Protestkundgebung befanden.
Die Konfrontation endete mit den wiederholten Protesten des Mannes gegen das polizeiliche Vorgehen. Die Beamten blieben in ihrer Position um ihn herum. Die Demonstration, an der er teilnehmen wollte, richtet sich gegen die politische Führung – darunter auch die Forderung nach dem Rücktritt der Bundeskanzlerin.
