Metro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für nachhaltigere Logistikzentren
Dorit GierschnerMetro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für nachhaltigere Logistikzentren
Metro Logistics führt ein neues Energiemanagementsystem an seinen deutschen Standorten ein. Die Plattform flexOn, entwickelt vom Unternehmen encentive, soll den Energieverbrauch und die Kosten optimieren. Als erstes wird das Logistikzentrum in Marl die Technologie testen.
Die flexOn-Plattform überwacht den Energieverbrauch und die -erzeugung an mehreren Standorten zentral. Sie bietet eine Echtzeit-Visualisierung der Energieflüsse und ermöglicht die automatisierte Steuerung von Systemen mit hohem Verbrauch. Dadurch kann Metro Logistics den Energiebedarf in Zeiten hoher Solarstromerzeugung oder niedriger Strompreise verlagern.
Das System wird auch die Ladeinfrastruktur für elektrische Gabelstapler umfassen. Durch priorisiertes Laden in optimalen Zeitfenstern strebt das Unternehmen an, den Eigenverbrauch von Solarstrom zu erhöhen und Spitzenlasten zu reduzieren. Ellen Rupprath, Energiemanagerin bei der Metro Logistics Germany GmbH, betonte, dass die Plattform eine zuverlässige, standortübergreifende Datengrundlage für ein effizientes Energiemanagement bietet.
Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt in Marl werden in die Einführung an anderen deutschen Standorten einfließen, darunter Altlandsberg, Bergkirchen, Hamm, Kirchheim und Groß-Gerau. Ziel ist eine standortübergreifende Optimierung von Energieverbrauch, Eigenstromerzeugung und Systemsteuerung.
Durch die automatisierte Lastverschiebung der Plattform wird der Energiebedarf an Strompreise und verfügbare Solarstromerzeugung angepasst. Dadurch sollen die Energiekosten gesenkt und die Nachhaltigkeit der Betriebsabläufe bei Metro Logistics verbessert werden. Die Einführung markiert einen wichtigen Schritt in der Energiemanagementstrategie des Unternehmens.






