31 March 2026, 08:18

Mönchengladbach senkt Gasverbrauch, setzt aber auf digitale Energiezukunft

Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund und einem blauen Himmel im Hintergrund, mit Solarpanelen auf einem Dach, die den Einsatz erneuerbarer Energien anzeigen.

Mönchengladbach senkt Gasverbrauch, setzt aber auf digitale Energiezukunft

Energieverbrauch in Mönchengladbach leicht verschoben – Stadt setzt auf Effizienz und Digitalisierung

Im Jahr 2024 hat sich der Energieverbrauch in Mönchengladbach leicht verändert: Der Erdgasverbrauch sank im Vergleich zum Vorjahr um 2 %. Gleichzeitig gab die Stadt 1,5 Millionen Euro mehr für die Energieversorgung ihrer Gebäude aus – die Gesamtkosten stiegen damit auf 10,7 Millionen Euro. Aktuelle Modernisierungen und geplante Maßnahmen sollen die Effizienz in öffentlichen Einrichtungen weiter steigern.

Der Strombedarf blieb 2024 mit 13,32 Millionen Kilowattstunden nahezu stabil und entsprach damit fast exakt dem Niveau des Vorjahres. Größter Verbraucher waren die Schulen, die 49 % des städtischen Stroms und 62,5 % des Erdgases verbrauchten. Der Heizölverbrauch stieg hingegen von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden an.

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In den vergangenen zwei Jahren hat die Stadt ihr Energiemonitoring und die Gebäudeautomation ausgebaut. Eine kürzlich abgeschlossene Beleuchtungssanierung im Wert von 850.000 Euro – zur Hälfte durch Bundesfördermittel finanziert – unterstreicht die Bemühungen, Kosten und Emissionen zu senken.

Für die Zukunft plant die Verwaltung den Austausch veralteter Stromzähler durch digitale Modelle. Auch Wasser- und Wärmezähler sollen an eine zentrale Datenplattform angebunden werden. Zwischen 2026 und 2028 sind weitere Modernisierungen vorgesehen, darunter die Erneuerung von Heizungsanlagen und die Installation von Solaranlagen, wobei konkrete Projektdetails noch nicht feststehen.

Die gestiegenen Energiekosten 2024 sind unter anderem auf den höheren Heizölverbrauch zurückzuführen. Mit neuen Überwachungstools und geplanten Infrastrukturprojekten strebt Mönchengladbach jedoch langfristig eine Kostenreduzierung und mehr Nachhaltigkeit an. Künftige Vorhaben konzentrieren sich auf die digitale Vernetzung und den Ausbau erneuerbarer Energien.

Quelle