19 April 2026, 16:14

Müller stoppt China-Pläne und setzt stattdessen auf Europa-Expansion

Innenansicht einer chinesischen Apotheke mit Glaswänden, Regalen voller Artikel, verstreuten Kartons, einer Pflanze links und einem Namensschild oben.

Müller stoppt China-Pläne und setzt stattdessen auf Europa-Expansion

Der deutsche Einzelhändler Müller hat seine Pläne für die Eröffnung von Filialen in China vorerst auf Eis gelegt. Ursprünglich wollte das Unternehmen seinen ersten Standort im Shanghaier Stadtteil Pudong bis Ende 2026 eröffnen. Nun verlagert es seinen Fokus stattdessen auf die Expansion in Europa.

Vor der Entscheidung hatte Müller bereits Fortschritte bei der China-Expansion gemacht: Gespräche mit den lokalen Behörden in Pudong liefen, und ein Standort für die erste Filiale war bereits ausgewählt worden. Das ursprüngliche Vorhaben sah bis zu 500 Geschäfte landesweit innerhalb von fünf Jahren vor.

Das Unternehmen hat diese Investitionen nun vorläufig gestoppt. Sowohl Vertreter von Müller als auch chinesische Stellen ließen jedoch die Tür für künftige Gespräche offen. Die Verschiebung bedeutet keinen vollständigen Rückzug vom Markt.

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Stattdessen konzentriert sich Müller nun auf den Eintritt in neue europäische Märkte. Als erste Ziele wurden die Slowakei und Tschechien ausgewählt. Auch weitere Länder auf dem Kontinent werden für potenzielles Wachstum geprüft.

Durch die Verzögerung in China kann Müller Ressourcen umlenken und in Europa investieren. Die Slowakei und Tschechien werden im Rahmen dieser überarbeiteten Strategie die ersten neuen Filialen erhalten. Zwar bleibt China eine Option, doch ein konkreter Zeitplan für eine Rückkehr auf den Markt steht derzeit nicht fest.

Quelle