Münster und IHK vereinheitlichen Prüfungen für Auszubildende in Schlüsselberufen
Dorit GierschnerMünster und IHK vereinheitlichen Prüfungen für Auszubildende in Schlüsselberufen
Die Bezirksregierung Münster und die IHK Nord Westfalen vertiefen ihre Zusammenarbeit in der Berufsausbildung. Ein gemeinsamer Prüfungsausschuss wird künftig die Abschlussprüfungen für Auszubildende im gesamten Regierungsbezirk Münster überwachen. Mit diesem Schritt sollen die Bewertungsverfahren in zentralen technischen Berufen vereinheitlicht werden.
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen ist für die Ausbildung im kaufmännischen und industriellen Bereich zuständig, während die Bezirksregierung Münster die berufliche Bildung im öffentlichen Dienst organisiert. Durch die neue Partnerschaft wird die Prüfungsverwaltung zentral bei der Bezirksregierung angesiedelt.
Durch die Bündelung von Fachwissen und Personalressourcen entfällt die Notwendigkeit getrennter Prüfungsgremien. Dieser einheitliche Ansatz garantiert für alle Auszubildende in der Region gleiche Standards.
Die Kooperation fördert insbesondere die Ausbildung in der Geoinformationstechnologie – einem Schlüsselfeld der Digitalisierung. Vermessungstechniker und Geomatik-Fachkräfte übernehmen hier essenzielle Aufgaben bei der Erfassung und Verarbeitung raumbezogener Daten. Ihre Arbeit bildet die Grundlage für Projekte wie Straßenbau und Stadtplanung.
Der gemeinsame Prüfungsausschuss wird die Bewertungsverfahren für Auszubildende in Münster effizienter gestalten. Einheitliche Maßstäbe gelten künftig für den öffentlichen und privaten Sektor gleichermaßen. Die Initiative stärkt die Ausbildung in georäumlichen Berufen und unterstützt so die digitale Entwicklung sowie den Infrastrukturausbau.






