16 March 2026, 14:13

Neue 250-Kilometer-Radroute verbindet Dresden und Berlin auf malerischen Wegen

Ein altes Stadtplan von Dresden, Deutschland, das einen Fluss, Gebäude, Straßen und Text zeigt und einen detaillierten Überblick über die Stadt bietet.

Berlin-Dresden Fahrradroute bekommt erste Wegweiser - Neue 250-Kilometer-Radroute verbindet Dresden und Berlin auf malerischen Wegen

Neue 250-Kilometer-Radroute verbindet Dresden und Berlin

Eine neue, 250 Kilometer lange Radstrecke verbindet nun Dresden und Berlin. Der Weg, der sowohl Freizeitradlern als auch Sportlern offensteht, führt über ruhige Pfade und verbindet dabei wichtige Sehenswürdigkeiten entlang der Route. Die Behörden haben bereits mit der Aufstellung von Wegweisern begonnen, um Radfahrern die malerische Tour zu erleichtern.

Das Projekt nahm 2012 seinen Anfang, als Ehrenamtliche des ADFC Dresden die Strecke erstmals kartografierten. Ihr Konzept sah vor, bestehende Radwege wie die Dahme- und die Spree-Radroute zu nutzen, um eine nahtlose Verbindung zwischen den beiden Städten zu schaffen. Bei Bedarf können Radfahrer an mehreren Bahnhöfen auf Züge umsteigen.

Bisher wurden rund 20 Hinweisschilder innerhalb der Dresdner Stadtgrenzen aufgestellt. Weitere sollen im Landkreis Meißen sowie auf der brandenburgischen Seite der Route folgen. Die Strecke vermeidet stark befahrene Straßen und bietet stattdessen eine entspannte Fahrt durch landschaftlich reizvolle Gebiete wie die Lausitzer Seenlandschaft und den Spreewald, bevor sie am Brandenburger Tor in Berlin endet.

Die Initiative ist Teil eines größeren Vorhabens Sachsens, den Radrourismus zu fördern. Behörden sehen darin eine Möglichkeit, Besucher anzulocken und gleichzeitig die regionale Wirtschaft zu stärken. Radtouristen bringen der Region bereits über 560 Millionen Euro jährlich ein und sichern rund 10.800 Arbeitsplätze.

Erfahrene Radfahrer können die Strecke in zwei Tagen bewältigen, Familien benötigen etwa eine Woche. Dank klarer Beschilderung und Anbindung an den Schienenverkehr soll sie zu einer beliebten Wahl für Touristen werden. Zudem passt das Projekt in die langfristige Strategie Sachsens, die Radinfrastruktur in der gesamten Region auszubauen.

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