27 April 2026, 18:14

Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsnot 2030 beenden

Eine Gruppe von Kindern sitzt auf Stühlen in einem Raum mit Regalen, einem Teddyb├Ąr, einer Blumenvase, gerahmten Bildern an der Wand und dem Text "Adaptierter Flur Murray Bridge Kindergarten" unten.

Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsnot 2030 beenden

Neue Kita in der Unstrutstraße soll Betreuungsengpässe in Braunschweigs Weststadt lindern

In Braunschweigs Weststadt könnte bald eine neue Kindertagesstätte an der Unstrutstraße die drängenden Betreuungsprobleme im Stadtteil entschärfen. Die Stadtverwaltung hat nun Pläne für die Einrichtung vorgestellt, die den akuten Mangel an Krippen- und Kindergartenplätzen beheben soll. Noch im Juni muss der Verwaltungsausschuss über das Vorhaben entscheiden.

Die Weststadt verzeichnet derzeit den höchsten Bedarf an Kinderbetreuung in der gesamten Stadt. Aktuelle Zahlen zeigen ein Defizit von 84 Krippenplätzen und 63 Kindergartenplätzen. Auch die Versorgungsquoten liegen deutlich unter den Zielvorgaben: Nur 31,1 Prozent des Krippenbedarfs werden gedeckt (Ziel: 45 Prozent), bei den Kindergärten sind es 93,5 Prozent (angestrebt werden 102 Prozent).

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Die geplante Kita soll das bestehende Angebot in der Unstrutstraße erweitern und drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe umfassen. Damit steigt die Gesamtzahl auf fünf Gruppen, ergänzt durch einen neuen 50 Quadratmeter großen Speisebereich. Träger der Einrichtung wird der Caritasverband Braunschweig sein.

Mit dem Bau könnte 2028 begonnen werden, die Fertigstellung ist für 2030 vorgesehen. Das Projekt ist auf maximal 10 Millionen Euro im Rahmen eines Festpreisvertrags begrenzt und bereits im Haushalt 2025/2026 veranschlagt. Wird der Plan am 17. Juni genehmigt, dient die Kita zudem als Pilotprojekt für künftige Kita-Neubauten – realisiert in modularer Serienbauweise.

Die neue Einrichtung würde die Lücke in der Weststadt direkt schließen, indem sie 84 Krippen- und 63 Kindergartenplätze schafft. Die Abstimmung am 17. Juni entscheidet, ob das Projekt vorankommt. Die Stadt setzt dabei auf schnellere und kostengünstigere Bauverfahren durch modulare Methoden.

Quelle